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Klare Sicht im Borreliose-Nebel

Von Marlene E. Kunold

portrait kunold

Inzwischen sind viele Jahre ins Land gezogen, seit Borreliose 1975 erstmalig in Old Lyme/Connecticut aufgetreten war.

Unterschiedlichste Informationen geistern seither durch das Internet. Manches ist barer Unsinn, einiges von wirtschaftlichen Interessen geprägt. Darunter findet man aber auch wertvolle und brauchbare Informationen. Die wollen aber erstmal gefunden werden.
Wann immer man recherchiert, sollte der allererste Blick auf den Verfasser/Urheber einer Veröffentlichung fallen. Cui bono? Meist erschließt sich aus dieser Information, wes Geistes Kind die gelesenen Zeilen sein mögen.

In der Schulmedizin setzen sich mehr und mehr einige Erkenntnisse durch. So zum Beispiel, dass eine Borreliose, vor allem, wenn sie chronisch ist, mit Antibiotika nicht zu heilen ist. Das hinterlässt Ratlosigkeit.
Andererseits gibt es noch immer Unwissenheit bei manchen Ärzten, die dann, anstatt sich weiterzubilden, auf die „diffusen“ Schilderungen ihrer Borreliosepatienten mit Arroganz reagieren. Patienten werden kurzerhand für psychisch krank erklärt. Die unzähligen Erzählungen von Patienten zeigen, wie verunsichernd und verletzend das sein kann.
Post Lyme Disease Syndrom wurde erfunden, um erfolglose Therapien zu verschleiern.  Wenn Symptome persistieren, dann zeigen die etwas feineren Untersuchungsmethoden (z. B. Dunkelfeld-Spirochätendiagnostik), dass es im Blut von Borrelien wimmelt. Die gängige Praxis der Antikörperdiagnostik allerdings versagt in der Mehrzahl der Fälle, teilweise wegen mangelnder Treffsicherheit, teils aus mangelnder Antikörperaktivität des Patienten.
Eine Umfrage aus 2015 der Organisation lymenet.de, bei der 863 Borreliosekranke befragt worden waren, ergab das Folgende:

  • Bei 783 (90,73%) kam es trotz antibiotischer Behandlung zu Beschwerderückfällen.
  • 703 (81,46%) haben bei ihrem ersten Arztkontakt nicht  die Diagnose Borreliose erhalten.

Vieles ist hausgemacht!
In einem gesunden Milieu ist alles fein. Ist das Milieu in Schräglage, vermehren sich krankmachende Keime. Sprechen wir bei Mensch, Tier und Pflanze über chronische Infektionen, muss davon ausgegangen werden, dass das Milieu und das Puffersystem des Organismus sich im Ungleichgewicht befinden.
Wir wissen, dass Schwermetalle eine elektrische Ladung besitzen und dass sie eine Bindungsaffinität zu Eiweißstrukturen haben. Quecksilber findet sich häufig in hoher Konzentration in Borreliosepatienten. Und hier lauert, was ich toxische Blockade nenne.  Die an Quecksilber gebundenen Borrelien bzw. deren Eiweißstrukturen, sind therapieresistent. Schulmedizinisch wie naturheilkundlich.
Enzyme bzw. deren Eiweißstrukturen werden mit Funktionseinbußen des gesamten Enzyms von Quecksilber gebunden. Wenn Enzyme funktionsunfähig sind und elektrische Ladungen sich verändern, wenn Schwermetalle sich dahin setzen, wo eigentlich Mineralien hingehören, dann ist es nur logisch, dass das Milieu sich verändern muss, und zwar nicht zum Guten.
Da unser Körper nur funktioniert, wenn tausende Enzyme ihre Arbeit verrichten können, darf man sich vorstellen, was passiert, wenn sie außer Kraft gesetzt sind.

Toxische Blockade
Amalgamfüllungen garantieren beispielsweise so eine toxische Blockade. Solange diese Blockade besteht, so lange Amalgam im Mund ist, braucht keiner über Heilung der Borreliose nachdenken. Erst, wenn der Mund und der Körper „sauber“ sind, kann auch Heilung erfolgen.
Ebenfalls dramatisch wirken sich Aluminiumbelastungen aus. Bei etwa 150 physikalischen, photospektrometrischen Messungen der vergangenen Monate in meiner Praxis, zeigte sich bei hundert Prozent der gemessenen Patienten eine ausgeprägte Aluminumbelastung im Gewebe.
Dazu weiß Dr. Dietrich Klinghardt mehr zu berichten: https://www.youtube.com/watch?v=kGQwgF2GNvA

Vereinzelt gibt es offizielle Zahlen. Das Bayerische Landesamt für Umwelt betreibt seit 1974 das LÜB - Lufthygienisches Landesüberwachungssystems Bayern mit derzeit über 50 Messstationen. Die alarmierenden Ergebnisse in Bezug auf Nanopartikelbelastung der Atemluft mit Aluminium, Barium und Arsen kann man sich hier im Detail betrachten:
http://saga4ever.blogspot.de/2016/11/bayern-katastrophale-konzentration-von-aluminium-barium-und-arsen-in-der-atemluft-amtlich-bestaetigt.html
Die Werte der Aluminiumbelastung haben sich an den Messstationen im Laufe der letzten zehn Jahre im Durchschnitt vervielfacht. Diese Umstände wirken sich auf Borreliosekranke schwerwiegend aus.

Doch es geht noch schlimmer:
Wer sich in eine Borreliose hinein impfen lässt, kann sich zu der toxischen Blockade oft auch noch einer Autoimmunerkrankung „erfreuen“. Aber die fällt nicht vom Himmel, sondern ist „hausgemacht“.

Warum und wie können Impfungen Autoimmunerkrankungen auslösen?
Aminosäuren sind Bausteine der Proteine/Eiweiße. Peptide sind kurze Ketten von Aminosäuren. Proteine bzw. Aminosäuren machen circa 70% unserer Zell-Trockenmasse aus. Sie haben zahlreiche Funktionen im Organismus.
Dr. Darja Kanduc, Biochemikerin an der University of Bari/Italien fand heraus, dass sich Erregerproteine und menschliche Proteine in bestimmten Peptidsequenzen ähneln.
In ungünstigen Fällen löst dies eine immunologische Kreuzreaktion aus. Doch ist das Immunsystem durchaus tolerant. Man stelle sich dies wie Grenzposten vor, die sich bestimmte Autos herauspicken, um diese zu kontrollieren. Würde jedes Auto kontrolliert, bräche der Grenzverkehr zusammen. So schaut auch das Immunsystem über einiges entspannt hinweg, um den Laden am Laufen zu halten ... Das ist die Immunotoleranz.
Nun wissen wir, dass so ein geimpfter Erreger das Immunsystem möglicherweise nicht unbedingt tangiert. Weil aber Impfhersteller Antikörpertests als beweisend ins Feld führen, ergänzt man die Impfstoffe mit Wirkverstärkern, sogenannten Adjuvanzien. Aluminiumsalze, Mycobakterien, Quecksilber, Mineralöle, alles hochgiftige Substanzen, die dann das entspannte Immunsystem zwingen, mit Pauken und Trompeten anzugreifen. Das dergestalt überstimulierte Immunsystem verliert seine Spezifität, schlägt in blinder Wut um sich, ohne dabei zu unterscheiden, ob es sich um körpereigene oder fremde Proteine handelt. Sobald Peptidreihen der eigenen und fremden Proteine sich ähneln, sind beide des Todes. Nun ist es lediglich eine Frage, ob und welche Proteine sich ähneln, wo im Körper sie sich befinden. Dies definiert dann, ob und welche Autoimmunerkrankung sich zeigt und manifestiert.
Hier ist eine Auswahl alternativwissenschaftlicher Arbeiten zu finden:
http://www.greenmedinfo.com/disease/autoimmune-diseases?ed=29206
http://www.cmsri.org/cmsri-funded-research/

Auch Impfungen, die einige Jahre vor der Borrelioseerkrankung verabreicht wurden, können schleichend den Autoimmunprozess vorantreiben, wenn die Umgebung es erlaubt.
Wiederholte Antibiotikagaben, Schwermetallbelastung, Pyrrolurie, Histaminintoleranz, Leaky Gut, Glutenintoleranz, Laktalbuminintoleranz, Impfungen, Acidose, Stress, Zahnherde und noch einiges mehr gesellen sich meist zu der chronischen Borreliose, und da bleibt dem Körper wenig Chance, zur Ruhe zu kommen. Bis er … ja, blind um sich haut.
Was tun, wenn man in dieser misslichen Lage steckt? In meiner 20-jährigen Erfahrung mit naturheilkundlicher Heilung der Borreliose, sind mir immer mehr Zusammenhänge klar geworden. Auf der Suche nach Lösungen, sind mir viele Dinge begegnet. Der Darm braucht Schutz, das Immunsystem Erleichterung, die Organe und das Blut brauchen Vitalstoffe, also Vitamine, Enzyme, Mineralien, Basen, Aminosäuren, Lipide und Sauerstoff. Und eine Ausleitung toxischer Metalle muss in dieses Konzept sinnvoll eingebaut werden. Heilung kann nur ganzheitlich funktionieren. Autoimmunprozesse sind behandelbar, bedürfen aber einer sorgfältigen Anamnese.

Unterstützung aus der Eiszeit
Zwei Heilschlämme, ein schwarzes, ca. 12 bis 13.000 Jahre altes, in sauerstoffreicher Umgebung entstandenes Sapropel, sehr reich an Huminsäuren, und ein ca. 6.000 Jahre altes, in sauerstoffarmer Umgebung gebildetes, grünes Sapropel, reich an Phospholipiden und Antioxidanzien, scheinen eine Schalterfunktion zu haben. Huminsäuren sind Ionenaustauscher. Sie wirken im Humus des Erdreichs. Dort schieben sie Metalle hin und her, bis eine Neuordnung, ein gesundes Milieu entstanden ist, was neues Leben nährt. Im menschlichen Körper neutralisieren sie die elektrische Ladung von Schwermetallen. Die in Huminsäuren enthaltenen Fulvosäuren binden selbst Schwermetalle. Phospholipide finden sich in jeder Zellmembran und bieten Schutz. Antioxidanzien entschärfen freie Radikale. Beide Heilschlämme sind reich an Aminosäuren, an Enzymen, an organisch gebundenen Mineralien, an Vitaminen und förderlichen Mikroorganismen. Sie sind so kleinmolekular, dass sie bei ihrer äußeren Anwendung über die Haut aufgenommen werden können. In Weißrussland wurden die Schlämme in Kriegszeiten sogar ins Brot eingearbeitet und gegessen, und die Hungernden konnten so mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden und überleben.
Natürlich ist auch dies nur ein Baustein aus einer ganzheitlichen Herangehensweise, aber ein sehr nützlicher. Eine ganzheitliche Therapie der Borreliose umfasst viele Schritte, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Sehr oft müssen die „Reparatur“ von Kollateralschäden antibiotischer Therapie und eine Entblockierung von Impfungen Teil der Therapie sein.
Ausleitung von toxischen Metallen spielt eine zentrale Rolle. Dies ist nur unter der hochdosierten Gabe von antagonistischen Mineralien wie beispielsweise Magnesium/Silizium (als Antagonist von Aluminium) oder Zink, Selen, Schwefel als Gegenspieler/Antagonist mehrerer Metalle möglich. Erst, wenn der Organismus ausreichend Mineralien zur Verfügung hat, können giftige Metalle ausgeschieden werden.
Die eigentliche Infektionstherapie ist ein kleiner Teil vom Ganzen. Dieser Teil der Behandlung sollte sich über einen langen Zeitraum von mindestens neun Monaten ziehen und sollte mikroskopisch beobachtet werden.
Foto: M. E. Kunold

Marlene E. Kunold
Geb. 1961 im badischen Rastatt. Schon als Kind durch den Vater viel Kontakt mit Heilpflanzen und deren Verarbeitung zu Tee, Salben, Ölen, Sirup und Tinkturen.
Ausbildung zur Heilpraktikerin. Tätigkeit als Journalistin, Veröffentlichungen bes. zu Gesundheitsthemen. 2004 staatliche Überprüfung zur Heilpraktikerin. Seit Ende 2005 eine Naturheilpraxis in Hamburg mit den Schwerpunkten Biofeedbacksysteme, Photonentherapie, Elektrosomatogramme, Organreinigungen, nicht invasive Induktionstherapie aber auch Pflanzenheilkunde, Nährstoffmedizin und Ausleitungsverfahren.
Tel.: 040 - 85 41 42 45, email: info@lyme-borreliose-hamburg.de
www.lyme-borreliose-hamburg.de