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Mit wingwave eine ausgeglichene
Work-Health-Balance
erreichen

Von Matthias Kienzle

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Viele sprechen von der sogenannten Work-Health-Balance im Alltag. Einen Ausgleich zu finden zwischen dem Berufs- und dem Privatleben ist jedoch immer wieder eine große Herausforderung. Dies auch gerade vor dem Hintergrund der ständigen Erreichbarkeit durch Smartphone & Co.
Chronischer Stress und Überforderung fordert längerfristig seinen gesundheitlichen Tribut. Sehr oft leidet auch bei vielen Menschen der Schlaf mit seiner regenerativen Wirkung.

Mit der wingwave-Methode lässt sich hier wieder schnell die Balance finden, innere Stärke und mentale Fitness für die Zukunft aufbauen.
Aufgrund der stabilisierenden, gesundheitsfördernden und auch leistungssteigernden Wirkung wird diese Methode in vielen Bereichen eingesetzt: von Zahnärzten für ihre Angstpatienten, von Schülern und Studenten bei der Bewältigung von Prüfungsängsten, von Burnout-Patienten zur Entwicklung ihres Resilienzvermögens aber auch zur punktgenauen Nutzung von eigenen Kraftquellen, um zukünftige Ziel noch besser erreichen zu können.

Die Methode wurde 2001 von den Diplom-Psychologen und Psychotherapeuten Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund am Hamburger Besser-Siegmund-Institut entwickelt.
Mit der wingwave-Methode wird ein sogenanntes Emotions-Coaching durchgeführt.
Es beruht auf drei bewährten psychologischen Merkmalen:

  • Bewusster Einsatz von zielführender Sprache mit dem Ziel, positive Gefühle und konstruktive Verhaltensmöglichkeiten zu bahnen, sogenannte Neurolinguistisches Coaching.
  • Stimulation der Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften. Dies wird erreicht durch schnelle horizontale Augenbewegungen.
  • Ein wissenschaftlich gut beforschter Muskeltest, der Myostatiktest. Dieser dient dazu, die Wirkung der Coachingintervention zu überprüfen und damit den punktgenauen Einstieg in das Coachingthema zu finden.

myostatik logo

Myostatiktest
im neurolinguistsichen Coaching

Zum großen Erfolg von wingwave im Einzelcoaching hat maßgeblich der Myostatiktest beigetragen. Der Klient formt mit den Fingern einen festen Muskelring bestehend aus Daumen und Zeigefinger. Der Coach versucht diesen mit einem Gegenzug zu öffnen. Gleichzeitig werden Begriffe und Sätze ausgesprochen, die mit dem Thema in Verbindung stehen können.
Dies können beispielsweise sein: Prüfung, Zahnarzt, Name des Chefs, etc. Diese werden als sogenannter Stress-Trigger bezeichnet.
Hält der Klient mit Kraft dagegen, so bedeutet das: „Ich kann das Thema verkraften“ oder „ich fühle mich dem Thema gewachsen“.
Andererseits bedeutet ein schwacher Test, also ein nachgebender Muskeltest: „Ich verbinde ein Stressgefühl mit dem Thema“ oder „das Thema übersteigt meine Kräfte und inneren Möglichkeiten“.

Das Ziel ist es nun, dass nach der Coaching-intervention alle gefundenen Streßwörter und Sätze stark zu testen. Die Gehirnforschung hat deutlich gezeigt, dass das Gehirn keinen Unterschied macht zwischen dem beispielsweise ausgesprochenen Namen eines Menschen und dem von ihm gezeigten Bild. In beiden Fällen sind die gleichen Areale im Gehirn aktiviert.
Für das Coaching bedeutet das, wenn die Reaktion eines Menschen auf das Wort oder den Satz spürbar und messbar gestärkt wird, kann dies auch mit einer allgemeinen emotionalen Sicherheit im Umgang mit dem Thema im Alltag gleichgesetzt werden. Der Klient fühlt sich dem Thema zukünftig gewachsen.

Einzelcoaching mit wingwave

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Der für das wingwave typische Effekt, das heißt die Linderung von Stressspuren auf der emotionalen wie auch auf der körperlichen Ebene, wird durch das Erzeugen sogenannter „wacher“ REM-Phasen (Rapid Eye Movement) erzeugt. Die REM-Phasen durchlaufen wir sonst im nächtlichen Tiefschlaf. In dieser Phase werden Gedanken, Situationen und auch Stressauslöser im Emotionszentrum, dem limbischen Bereich des Gehirns, verarbeitet.
Aufgrund der gestiegenen Belastung im Alltag reichen die nächtlichen REM-Phasen aber oft nicht mehr aus, um Stressauslöser zu verarbeiten. Diese bleiben sozusagen in der Verarbeitung hängen.
Mit der Durchführung der „wachen“ REM-Phasen wird die Verarbeitung noch einmal angeregt.

Der Coach erzeugt diese REM-Phasen dadurch, dass er vor den Augen des Klienten schnelle und horizontale Bewegungen durchführt. Die Aufgabe des Klienten besteht in dem Moment nur darin, den Bewegungen zu folgen und an das spezifische Thema zu denken.
So einfach diese Intervention erscheint, so effektiv ist diese in der Praxis. Es wird ein schneller Verarbeitungsprozess gestartet und das Gehirn bekommt die Möglichkeit die unverarbeiteten Themen neu zu verarbeiten.
So kann sich anfänglicher Stress in Ausgeglichenheit und unsichere Gefühle in Zuversicht verwandeln.
Die Klienten verbinden sich wieder mit ihren Ressourcen und Kraftquellen, von denen sie sich vorher abgeschnitten fühlten.

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Themen, die bearbeitet werden können, wie etwa:

  • Stress auflösen, der durch menschliche oder leistungsbedingte Spannungsfelder verursacht wurde
  • Enttäuschungen im zwischenmenschlichen Bereich überwinden
  • Kränkungen durch andere Menschen verschmerzen, die das Selbstwertgefühl beeinträchtigt haben
  • Trauerprozesse bewältigen, ausgelöst durch Trennung oder Verlust
  • Ängsten begegnen (Prüfungsangst, Zahnarzt, Flugangst, etc.)
  • Süchten begegnen (Rauchen, Süßigkeiten, etc.)
  • Innere Konflikte lösen durch Versöhnung von verschiedenen Persönlichkeitsanteilen (Karriere, Familie, Freunde)
  • Mobilisierung von Ressourcen und Kraftquellen für zukünftige Herausforderungen
  • Unterstützung bei Zielblockaden, Entscheidungsschwierigkeiten oder beruflichen Entwicklungsfeldern

Woher kommt der Begriff wingwave?

Hinter dem Namen steht die Metapher des Schmetterlings, der durch seinen Flügelschlag „wing“ das Wetter verändern kann. Ein Sinnbild für den minimalen, punktgenauen Einsatz mit maximaler Wirkung.
Der Wortbestandteil „wave“ lehnt sich an das „brain wave“ an, welches für den Geistesblitz steht.
Diesen erfahren die Klienten dadurch, dass sie alte Situationen neu bewerten können durch die verarbeiteten Stressauslöser und die wiedergewonnene innere Sicherheit.
Die Klienten haben zukünftig ihre Ressourcen punktgenau zur Verfügung.

Wingwave und Forschung

Zu der wingwave-Methode wurde mittlerweile in den unterschiedlichsten Zusammenhängen an verschiedenen Universitäten geforscht.
So hat eine Studie an der Universität Hamburg das Ergebnis gebracht, dass sich nach nur zwei Coachingstunden die anfängliche Prüfungs- und Redeangst bei den Teilnehmern in Zuversicht, Begeisterung und Entschlossenheit umwandelten.
An der medizinischen Hochschule Hannover wurde der Nachweis erbracht,  dass durch den Einsatz der wingwave-Methode sportliche Leistungen und das Unfallgedächtnis nach Verletzungen nachhaltig verbessert werden konnten.

Literatur:
• Work Health Balance
Besser-Siegmund, C. & Siegmund, L.
Humboldt-Verlag, (2016)
• Neurolinguistisches Coaching
Besser-Siegmund, C. & Siegmund, L.
Junfermann-Verlag, (2015)
• wingwave - wie der Flügelschlag des Schmetterlings
Besser-Siegmund, C. & Siegmund, H.
Junfermann-Verlag, (2015, neu berabeitet)

 


Matthias Kienzle
Jahrgang 1967, Geburtsort Karlsruhe, alleinstehend, ein erwachsener Sohn, Magisterstudium Soziologie und Psychologie an der Universität Heidelberg Weiterbildungen und Ausbildungen in: Reiki-Grad 1 & 2 (1998), Matrix Inform 2-Punkt-Methode Quantenheilung (Heede-Institut) (2012), Lösungsfokussiertes Kurzzeitcoaching nach Steve deShazer (SFBT) (2006) gelernt bei Christoph Frieling Schüler von Steve deShazer Seit 2005 wingwave-Coach, bei den Entwicklern der Methode Cora und Harry Besser-Siegmund gelernt. Ständige Weiterbildung im Bereich wingwave-Coaching, z.B. Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen, Imaginative Systemstruktur-Aufstellung, Arbeit mit persönlichen Ziele & Ressourcen, persönliche Zeitlinie & Ressourcen Mimikresonanz-Trainer seit 2015. Gelernt beim Entwickler der Methode Dirk Eilert.
0151 - 54 13 78 64 • www.kienzle-coaching.de

Fotos: © Matthias Kienzle