Spirituelle Bücher oder Filme?

Finden Sie hier:

DruckenE-Mail

Achtsamkeit und Quantenheilung

Ein Weg in ein leichteres Sein
Von Veta Kietzmann

portrait kietzmann

Wie Fühlst Du Dich jetzt? Nicht Gestern, nicht Morgen, in diesem Augenblick, wie fühlst Du Dich jetzt? Fühlst Du Dich abgeschlagen, müde und erschöpft? Ausgelaugt von Deinem Leben? Hat schon einmal jemand zu Dir gesagt, Du kümmerst Dich mehr um Andere als um Dich selbst? Hast Du scheinbar unbegründete Ängste oder körperliche Beschwerden? Fühlst Du Dich kraft- und antriebslos?

Wenn Du einen Teil der oben genannten Fragen mit Ja beantworten kannst, geht es Dir wie vielen anderen Menschen, in dieser extrem beschleunigten Zeit.
Neben Deinem ganz persönlichen Alltag mit Deiner Arbeit, Deinen Beziehungen, Kindern, Eltern, Freunden, Sorgen und Freuden und allen anderen Aufgaben, leben wir in einer Zeit, in der unentwegt eine schier unendliche Fülle an Informationen aus den verschiedensten Kanälen, wie Fernsehen, Radio, Internet, soziale Netzwerke und Smartphone zu uns hereinbrechen. Nebenbei bemerkt, bleibt das Gespräch im Treppenhaus oder über den Gartenzaun dabei leider schnell mal auf der Strecke.

Informationen über Informationen. Informationen im Überfluss, die unser Körper-Geist System irgendwie aufnehmen und dann auch noch verarbeiten muss. Das erzeugt oftmals Stress.  Und zu viel Stress erzeugt unter anderem die eingehend beschriebenen Symptome wie Erschöpfung, ausgelaugt sein, keine Zeit für sich selbst haben, sich verloren fühlen, Angst, es nicht mehr zu schaffen, Gefühle von Wertlosigkeit und Sinnlosigkeit.
Zu dem Stress gesellen sich dann häufig schon vorhandene, tiefsitzende, alte Verletzungen oder Blockaden die angeschaut und geheilt werden wollen. Denn dazu ist ja auch nur selten Zeit.
Zwei sehr einfache Methoden haben sich in diesem Bezug als außerordentlich wirkungsvoll herausgestellt. Die Achtsamkeit und die Quantenheilung. Beides Methoden, die jeder Mensch ganz leicht erlernen und bei sich selbst anwenden kann. Zudem lassen sich die Achtsamkeit und die Quantenheilung auch wunderbar miteinander verbinden, denn in beiden Methoden wohnt eine wunderbare gemeinsame Essenz.

Innehalten – Wahrnehmen – Hinschauen

Achtsamkeit ist per Definition, die Kunst, in jedem Moment „geistig präsent“ zu sein und somit „voll und ganz in der Gegenwart“ zu leben. Das hört sich natürlich toll an und absolut erstrebenswert, ist aber auch nicht ganz so leicht wie es sich im ersten Augenblick anhört. Machen wir uns nichts vor, Du und Ich wir sind keine Mönche oder Nonnen, die in ständiger Kontemplation und Ruhe im Kloster, ganz gleich welcher Glaubensrichtung, leben. Wir leben in der oben beschriebenen „schnellen Welt“ und es wäre utopisch von uns zu verlangen, in jedem Moment geistig präsent, voll und ganz in der Gegenwart zu leben.

kietzmann figur
Kennst Du das? Du kochst gerade das Abendessen auf drei Herdplatten, die Kinder streiten und schreien herum, schon wieder klingelt das Telefon, Deine Mittagspause hast Du verpasst und am Abend musst Du noch zum Elternabend …
Nicht ganz leicht, in dieser Situation die Ruhe zu bewahren und den Moment, Deine Gefühle und den Stress achtsam und vor allem auch ohne ein Urteil wahrzunehmen. Nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Wir können anfangen in unserem Alltag die Achtsamkeit zu üben. Jeder einzelne Augenblick zählt. Selbst wenn es nur ein einziger Augenblick am Tag ist, ist es doch einer mehr als wenn wir einfach weiter ungebremst in unserem Hamsterrad rennen.
Eine kleine Übung. Halte kurz an. Setze Dich hin. Atme ein, atme aus. Sei Dir während Du einatmest bewusst, dass Du einatmest. Atme aus und nimm wahr wie Dein Atem Deinen Körper verlässt und lächle ihm zu. Atme ein, atme aus und nimm wahr wie sich Deine Bauchdecke hebt und senkt. Wiederhole das noch einige Male und spüre wie sich Dein ganzes System beruhigt und entspannt. Wie Du mehr und mehr im Hier und Jetzt ankommst. Jetzt, in diesem Augenblick bist Du ganz hier. Nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Du bist hier und jetzt.
Genauso wie Du achtsam atmen kannst, kannst Du auch achtsam gehen, achtsam essen oder achtsam Deine Wohnung putzen oder Deine Mahlzeit kochen. Achtsamkeit ist jederzeit möglich.

Innehalten – Wahrnehmen – Hinschauen

Die Quantenheilung ist eine unglaublich einfache Heilmethode die in den vergangenen Jahren immer bekannter und populärer geworden ist. Ganz extrem vereinfacht und zusammengefasst geht es in der Quantenheilung um folgendes:
Quantenphysiker haben festgestellt, dass sich „Quantenteilchen“ anders verhalten, wenn sie beobachtet oder ich sage lieber, bewusst wahrgenommen werden. Mit „Teilchen“ meine ich hier die kleinsten Bausteine unserer Welt. Die Atome. Was die Quantenphysiker aber in großen Versuchslaboren herausgefunden und festgestellt haben, muss eben auch in unserer Welt funktionieren. Auch wir bestehen aus Atomen. Genauso wie die Luft, die wir atmen oder das Wasser, welches wir trinken.
Wenn jemand also gestresst ist oder körperliche Schmerzen hat, dann liegt das ganz nüchtern betrachtet daran, dass die Quantenteilchen an irgendeiner Stelle im Körper-Geist-System in Unordnung geraten sind. Und wenn sich die Quantenteilchen bei den Forschern im Labor, durch bloßes Beobachten oder Hinschauen, anders verhalten, dann können das die Quantenteilchen aus denen wir bestehen genauso tun. Das einzige was man tun muss ist kurz innehalten, wahrnehmen was gerade jetzt los ist, wo es zwickt und dann hinzuschauen.
Man kann dafür die sogenannte 2-Punkt-Methode benutzen. In dieser Berührungs-Methode findet man mit den Fingern im Körper-Geist-System zwei Punkte und verbindet diese innerlich / geistig miteinander.  So öffnet sich ein sofortiger Zugang zu tieferen Ebenen des Gesamtsystems, der es möglich macht, mit der materiellen Welt zu interagieren und sie zu transformieren. So können physische und emotionale Beschwerden in der Geschwindigkeit eines Gedanken aufgelöst oder uralte hinderliche Glaubens- und Verhaltensmuster verändert werden.
Der Raum, die Matrix öffnet sich für Möglichkeiten, die wir aus dem Hamsterrad heraus für gewöhnlich nicht sehen können.
Das ist sehr vereinfacht dargestellt, aber grundsätzlich funktioniert es genau so. Dafür ist es sicherlich hilfreich, die 2-Punkt-Methode und die Selbstbehandlung einmal richtig zu lernen. Aber einmal erlernt, kann sie jederzeit und in jeglicher Situation angewendet werden.

Innehalten – Wahrnehmen – Hinschauen

Die Achtsamkeit, die eigentlich weniger eine Technik, denn eine Lebenshaltung ist, sollte natürlich ebenso wie die Quantenheilung geübt und praktiziert werden, bevor ein Sturm über Dich hereinbricht und Du nicht mehr weißt, wo oben und unten ist.
Das wichtigste ist, dass Du erst einmal bemerkst, dass der Stress da ist und das auch anerkennst. Wichtig ist, dass Du nicht weitermachst. Halte an. Nimm Dir einen kleinen Augenblick Zeit, auch oder gerade wenn Du meinst jetzt überhaupt keine Zeit zu haben. Das wichtigste ist ganz schlicht einfach nur, dass Du es tust.
Beginne auf Deinen Atem zu achten, lächle ihm zu, lächle Dir selbst zu. Komm zur Ruhe. Nimm wahr, wie es Dir geht und schau hin. Du bist dann gut vorbereitet, um eine Quantenheilung bei Dir selbst anzuwenden und Deine Realität auf Quantenebene umzugestalten. So hast Du mit der Achtsamkeit und der Quantenheilung zwei wirklich unglaublich einfache und hilfreiche Methoden an der Hand mit denen Du Deinen Stress und Deine körperlichen oder seelischen Leiden effektiv lindern oder sogar lösen kannst.

Thich Nat Hanh sagt über die Achtsamkeit folgendes:
„Die Achtsamkeit ist die beste Art, euch zu beschützen, die ihr selbständig praktizieren könnt. Ich glaube immer, dass die Energie der Achtsamkeit die Energie des Buddha ist, die Energie Gottes, des Heiligen Geistes, die in uns ist, um uns alle Zeit zu beschützen.“

In diesem Sinne wünsche ich Dir alles Gute für Deinen Weg in ein leichteres Sein.

Veta Kietzmann
ist Heiler und Pyramidenbauer, arbeitet mit seiner Frau Laiha in einer gemeinsamen Heilpraxis in Neumünster, ist Seminarleiter für Quantenheilung und baut seit 1999 Energiepyramiden.
www.vetakietzmann.de                     

Fotos: Veta Kietzmann