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Tierkommunikation

Von Freya Sophie Stadel

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Was ist Tierkommunikation?
Tierkommunikation ist die intuitive Verständigung mit Tieren, also eine Möglichkeit unsere Haustiere besser und genauer zu verstehen.

Hierfür bedarf es jedoch der Definition von Kommunikation.
Für viele Menschen ein Begriff, der sich nur auf Sprache und Reden bezieht, doch schon das Lexikon verrät; Kommunikation stammt von dem lateinischen Wort communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, teilnehmen lassen, gemeinsam machen, vereinigen“. Also weit mehr als nur einfach die Lautsprache!
Wirkliche Kommunikation nutzen wir immer auf mehreren Ebenen. Unsere Beschreibungen im Alltag verraten Vieles darüber.
So sagen wir: „Der erste Eindruck war klasse!“, „Ich glaube, wir sind auf einer Wellenlänge“ oder auch „Den kann ich nicht riechen!“, „Es beschleicht mich ein schlechtes Gefühl!“  Alles Begrifflichkeiten, die deutlich werden lassen, dass die Intuition uns berät. Bewusst oder unbewusst.

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Wenn wir kommunizieren, machen wir weit mehr als nur zu sprechen. Wir fühlen, analysieren die Mimik und Gestik unseres Gegenübers, sehen ein Lächeln oder merken einen Blick, riechen etwas oder spüren einen Schauer. Wir interpretieren fortwährend, das haben wir so gelernt. Soziale Kompetenz zeichnet sich auch durch diese Fähigkeiten aus.
Nun zurück zum eigentlichen Thema. Die freie, intuitive Tierkommunikation setzt genau dort an; zwischen dem Herzen, dem Bauchgefühl und dem Verstand. Wenn wir mit den Tieren kommunizieren, spüren wir in uns hinein und es werden auf der intuitiven Ebene Informationen empfangen und in unsere Sprache übersetzt.

Eine genauere Erklärung:
Grundsätzlich kann jeder intuitiv kommunizieren und mit Tieren „sprechen“. In der modernen Welt sind unsere angeborenen Fähigkeiten lediglich aberzogen, vergraben oder durch Lebensumstände bewusst verborgen worden. Es ist aber möglich durch Üben im Alltag oder auch bei Seminaren, den eigenen Fähigkeiten wieder mehr Beachtung zu schenken.
Jeder Mensch nutzt bei der Tierkommunikation andere, offene Kanäle. Einige Empfangen, in dem sie einfach wissen, was ihr Tier möchte (Hellwissen). Manche erleben Bilder im Kopf und lernen diese zu interpretieren (Hellsehen). Wieder Andere können über körperliches Empfinden (Hellfühlen) oder klaren Informationsfluss (Hellhören) sich mit dem Tier verbinden.
Bei den eigenen Haustieren verwenden die meisten Menschen intuitive Kommunikation wie selbstverständlich! Ohne es richtig wahrzunehmen, sind wir Tierhalter in ständigem, intensivem Austausch mit dem treuen Haushund, dem temperamentvollen Reitpferd oder der kuscheligen Katze.
Sobald es allerdings um eine klare Definition dieses Austausches geht, versuchen viele Tierfreunde Worten wie „Kommunikation“ oder „erspürtes Miteinander“ bewusst aus dem Weg zu gehen. In unserer technisierten Gesellschaft wird Tierkommunikation immer noch belächelt.
Sind wir nun mutig genug, tiefer ins Gespräch mit anderen Tierbesitzern hineinzugehen, so ist die liebevolle Verbindung zum Tier häufig deutlich spürbar und die persönliche Art von Tierkommunikation erscheint ganz natürlich. Nun werden Einige sagen: „Es ist doch ganz klar, dass ich weiß wann meine Katze was zu fressen will, sie guckt dann so und es ist ja Zeit für Futter.“
Aber was heißt denn „Sie guckt dann so?“ Für den Nachbarn, der Ihre Katze nur flüchtig kennt, bedeutet der gleiche Blick überhaupt nichts. Da kommen doch noch mehr Informationen herüber, als einfaches Gucken!

Ein weiteres Beispiel:
Beim Ausritt galoppieren eine Reiterin und ihr geliebter Wallach einen schönen altbekannten Weg entlang, der sanft bergauf führt. Hier reiten beide häufig geradeaus, wobei noch zwei weitere mögliche Reitwege im rechten Winkel abgehen.
Während die Reiterin den Ritt durch den  Wald genießt, legt das Pferd ordentlich an Tempo zu. Als sie schon fast an der ersten Abzweigung vorbei ist, denk sie: „Ach der Weg wäre ja auch schön!“ Ihr Pferd nimmt diesen Gedanken auf und macht eine Vollbremsung mit sofortiger Wende nach rechts in den Weg hinein. Die überraschte Reiterin  erkennt, wie wichtig es beim Reiten ist, den   Gedanken nicht so freien Lauf zu lassen.  Sosnt könnte es das nächste Mal böse ausgehne und sie an einem Baum landet.
Diese Schilderungen sind nur einige Beispiele für die unbewusste Kommunikation zwischen Mensch und Tier.
Immer wieder gibt es wissenschaftliche Berichte, in denen Tiere auf Instinkt und Körper reduziert werden, aber das Leben mit Haustieren beweist jeden Tag das Gegenteil: Tiere haben ihren eigenen Charakter, Vorlieben oder Abneigungen, sie fühlen, reagieren und agieren. Erfreulicherweise mehren sich gerade in letzter Zeit auch die Gegenstimmen zu diesen zweifelhaften Berichten.

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So veröffentlichen immer mehr Biologen oder Verhaltensforscher ihre Ergebnisse, über die außergewöhnliche Intelligenz unserer Mitgeschöpfe. Nicht nur unsere Haustiere sondern auch die Wildtiere geraten immer mehr in den Fokus der Wissenschaft. Was die Menschen besser kennen und verstehen lernen, dass bewahren und schützen sie auch.

Doch wie „sprechen“ Tiere miteinander?
Häufig beobachten wir die stille Kommunikation bei Katzen, Hunden oder Pferden. Hierbei treffen die Blicke sich und es ist einfach klar was das Gegenüber will.
Tiere benutzen somit weniger die Lautsprache (Wiehern, Bellen) sondern mehr die Körpersprache (Verhalten) und die intuitive Kontaktaufnahme – lautlose Sprache. Hier können uns helfen, wieder mehr der eigenen Intuition zu vertrauen.

Tierkommunikation erlernen
Grundsätzlich ist es jedem Menschen möglich, eine bewusste Tierverständigung zu erlernen, vollkommen unabhängig davon ob man nun Tierbesitzer ist. Gewisse Voraussetzungen erleichtern und beschleunigen den Lernprozess, hierzu gehört sicherlich der respektvolle Umgang mit Tieren.
Schön ist, wenn man Tieren auf Augenhöhe begegnen kann und trotzdem nicht dazu neigt sie zu vermenschlichen. Dies ist oftmals  schwierig, wenn man mit ihnen kommunizieren kann. Es ist wichtig, den Bedürfnissen und der Andersartigkeit offen zu begegnen.
In der Tierkommunikation fällt es vielen Menschen leicht, zu senden, das Empfangen und das Stillwerden bedarf jedoch oft der Übung. Wenn sie sich jedoch einlassen können und mehr in die Ruhe kommen, erschließen sich neue, spannende Welten.
Unterschiedliche Bewusstseinsstufen, Charaktere und Wesenszüge bei Mensch und Tier spielen eine große Rolle, sie dürfen sein und haben einen Zweck, der vielleicht noch verborgen ist. Der eigene Verstand setzt in vielen Fällen die Begrenzung mit welchen Tieren eine Kommunikation möglich ist!

Was die Tierkommunikation leisten kann.
Als hilfreich erwiesen hat sie sich bei der Klärung von Traumata, Verhaltensproblemen und Unarten.
Da viele Tiere auf feinstofflicher Ebene schnell reagieren, können auch Verhaltensmuster oder gesundheitliche Themen von Besitzern gut beleuchtet werden. Zu empfehlen ist hierbei auch die Kombination von Tierkommunikation und Familienstellen, oder anderen energetischen Techniken.
Es wird immer wieder berichtet, dass nach einem „Gespräch“ mehr Entspannung und Ruhe beim Haustier auftritt. Eine größere Zufriedenheit. Manche tierischen Gesundheitsthemen können frühzeitig entdeckt werden.

Die Grenzen der Kommunikation
Die Tierkommunikation ist kein Heilmittel für alles, sie ist aber eine Möglichkeit, einen bewussten Umgang mit dem Tier zu unterstützen.
In Notfällen immer zum Tierheilpraktiker oder Tierarzt gehen!
Bei Jagdtrieb oder heftiger Aggression kann Tierkommunikation unterstützend wirken, eine gute Erziehung oder Training ist unerlässlich!

Fotos: Freya Sophie Stadel

Freya Sophie Stadel
ist Tierheilpraktikerin, freie Tierkommunikatorin, Seminarleiterin, Channelmedium und Coach mit eigener Praxis in Trittau.
Der Schwerpunkt ihrer seit 2008 bestehenden Tierheilpraxis ist Stoffwechsel- und Schmerztherapie.
In ihren Seminaren zu unterschiedlichen Themen wie Tierkommunikation, Intuitionsförderung oder auch Entspannungstechniken gibt sie ihr Wissen weiter.
www.freya-sophie-stadel.com
me@freya-sophie-stadel.com 04154-99 99 744

Freya Sophie Stadel
ist Tierheilpraktikerin, freie Tierkommunikatorin, Seminarleiterin, Channelmedium und Coach mit eigener Praxis in Trittau.
Der Schwerpunkt ihrer seit 2008 bestehenden Tierheilpraxis ist Stoffwechsel- und Schmerztherapie.
In ihren Seminaren zu unterschiedlichen Themen wie Tierkommunikation, Intuitionsförderung oder auch Entspannungstechniken gibt sie ihr Wissen weiter.
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me@freya-sophie-stadel.com 04154-99 99 744