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Mit der
göttlichen Energie ins neue Jahr starten

Von Baraba Bessen

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Ab und an brauchen wir Menschen einen Schubs, manchmal sogar einen Tritt, einen sanften oder stärkeren, um unser Leben neu auszurichten. Jetzt, zum neuen Jahr, bietet es sich an, eine Bestandsaufnahme zu machen und sich zu fragen: Lebe ich so, wie ich leben möchte? Was gefällt mir an meinem Leben, was mag ich nicht? Warum lebe ich nicht das, was ich leben will? Wer oder was hindert mich daran? Was sind meine geheimen Wünsche, von denen ich träume, die mir jedoch unerreichbar erscheinen?

Der geistige Meister Saint Germain spricht immer gern von der neuen Freiheit, davon, dass wir uns von alten Mustern und Prägungen lösen sollten. Das ist nicht ganz so einfach, wie es sich anhört. Wir unternehmen viele heilerische Wege, um uns zu klären. Herkömmliche psychologische Therapien gehen wenige von uns heute noch ein. Wir öffnen uns für leichtere Möglichkeiten der Klärung und Transformation. Wir arbeiten mit Muskeltests, mit Familienaufstellungen und anderen feinstofflichen Möglichkeiten.

Wir werfen unseren Blick auf die andere Seite des Schleiers. Wir zapfen sozusagen die höheren, schwingenden Welten, Entitäten an, wir arbeiten mit der Akasha-Chronik und mit dem Feld der Einheit. Wir gehen zu Menschen, die vielleicht einen weiteren, feinstofflicheren Blick haben und uns helfen, unser Leben besser zu verstehen, damit wir schwerwiegende Ereignisse, auch Krankheiten in unserem Leben erkennen können.

Wir wollen wissen, warum diese Spannungen und Störungen da sind und was wir dafür bzw. dagegen tun können. Saint Germain empfiehlt sogar eine sehr praktische Vorgehensweise, indem er rät, sich ein bisschen Zeit zu nehmen und mithilfe einer Liste sein Leben zu betrachten.
Er sagt, es sei gut, ein paar Spalten zu bilden mit den Überschriften:

•    Was lebe ich
•    Was möchte ich leben
•    Was muss ich ändern, um es leben zu können
•    Wer oder was hindert mich daran

Mit dieser Liste, so rät er, solle man ganz in Ruhe allein arbeiten. Man würde daran sicher herumfeilen, weil, wenn man sich mit diesen Themen befasst, der Geist auch in tiefere Ebenen gleitet und Prägungen und Ängste erkennt. Diese Liste würde, so sagt Saint Germain, vielleicht sogar einige Tage oder Wochen in Anspruch nehmen, weil sie arbeitet, sie wirkt auf tieferen Ebenen. Und eigentlich, so sagt er auch, sei dies wie die eigene Seelenagenda aufarbeiten. Man beschäftigt sich mit seinem Unterbewusstsein und holt alte Dinge nach oben, die man vielleicht vergessen hat oder die tief vergraben aus anderen Leben mitgebracht wurden. Er ergänzt: Diese Art, sich mit sich selbst zu beschäftigen, ist äußerst kreativ, weil die göttliche Instanz mit eingeschaltet ist.

Ich persönlich kann das sehr empfehlen, es kommen wirklich viele alte Speicherungen nach oben. Es macht auch Spaß, sich selbst im täglichen Leben zu beobachten, wie diese Liste sich im Äußeren ausdrückt, welchen Menschen man wie begegnet, ob alte Muster einem bewusst werden. Besonders kann man das bei Ängsten beobachten, die sich im Alltag ausdrücken wollen. Es ist tatsächlich eine sehr aufregende Zeitschiene, in der wir jetzt leben. Deshalb, so sagt der geistige Freund Kryon gern, haben wir uns viel in den Lebensrucksack gepackt, was wir aufarbeiten und klären wollen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, sein Leben neu auszurichten, so sagt er, sei der Umstand, dass nun eine wunderbare, höher schwingende göttliche Energie die Erde erreicht, das sei der wunderbare Wandel, der eingeläutet wird, der damit verbunden ist, dass wir zu einem kosmischen Menschen werden.

Seit der harmonischen Konvergenz 1987 hat sich das Leben auf diesem Planeten grundlegend geändert. Viele von uns, die sich für all die spirituellen Themen öffnen und auch in unterschiedlichen Formen engagieren, sind wohl schon sehr oft auf der Erde inkarniert. Viele Kleider haben wir uns angezogen, erlebten viel und gingen so in den Kreislauf des Vergessens. Wir wussten oft nicht, wie wunderbar die göttliche Energie wirkt. Und – das es eigentlich nichts gibt, was sie nicht kann. Wir müssen nur wissen bzw. fühlen, wie wir mit ihr agieren können.

Jetzt ist die Zeit des großen Wandels da, und wir erahnen immer mehr, was wir eigentlich alles erschaffen können. Wir wissen aus der Quantenmechanik, dass die Energie immer da verweilt, wo unser Bewusstsein ist. Die Kunst ist nun, im täglichen Leben diese Erkenntnis umzusetzen. Auf was oder wohin wollen wir unsere Aufmerksamkeit lenken? Eine gute Frage oder, im Grunde die wichtigste aller Fragen?

Zurzeit ist unsere Aufmerksamkeit vielfach im Außen. Wir setzen uns mit der Flüchtlingsflut auseinander, sinnieren, was zu tun ist. Wir lesen und hören viele dramatische Vorgänge bezüglich der Finanzen der Länder und Europas. Terrorismus wird uns in vielen Varianten von den Medien serviert. Wir kommen kaum hinterher, all dies zu verarbeiten, zumindest, wenn wir rein „irdisch“ agieren, so wie unser Verstand und unser Ego es uns anbieten.

Die Kunst in dieser Zeit ist tatsächlich, so wie unsere geistigen Freunde es uns immer wieder raten, unser interdimensionales Bein zu verstärken und all das aus einer höheren Warte aus zu betrachten.

Und bei allem, was von Außen kommt, nicht vergessen: ein jeder bestimmt selbst, wie das eigene Leben aussieht. Es gibt so viele Welten, Erden, wie es Menschen gibt. Wir haben die Möglichkeit und jetzt in dieser Zeit des Wandels auch die Kraft, unser Leben selbst zu gestalten. Die hohe göttliche Energie, die Schwingungen, die seit der harmonischen Konvergenz 1987 diese Erde immer häufiger und stärker fluten, machen es möglich. Ich kann mich täglich mit allem Schrecklichen dieser Welt auseinandersetzen, dann ist mein Leben voller Dramatik und Angst.

Ich kann aber auch all dies zur Kenntnis nehmen, es aber nicht zu meinem eigenen Leben machen, das heißt, die Dramatik nicht mein Leben bestimmen lassen. Wir können mit der konzentrierten, göttlichen Energie unser Leben weniger dualistisch und letztlich friedvoller gestalten. Wir wissen, was auf der Erde alles geschieht, aber wir lassen uns davon nicht einnehmen.

Von den vielen wunderbaren Neuerungen, all das, was das Erwachen auch mit sich bringt, ist nicht viel zu lesen. Aber wir können es fühlen. Wir fühlen, dass viele Menschen ihr eigenes göttliches Licht erahnen, vielleicht nicht unbedingt bewusst leben. Aber sie erahnen, da gibt es noch etwas in ihnen, das jenseits von Raum und Zeit lebt und immer mehr Einfluss auf das menschliche Leben nehmen möchte.

Wenn wir uns dem höheren Selbst immer mehr öffnen, bekommt der freie Wille, von dem so oft die Rede ist, eine ganz andere Bedeutung. Dann kann ich mithilfe meines göttlichen, höheren Selbst, mein Leben außerhalb meiner mich oft so prägenden Erfahrungen leben. Ich bewege mich nicht mehr so oft in der berühmten emotionalen und mentalen Lemniskate, die meine Zukunft gern formen möchte. Ich bin freier. Ich kann mich mit der hohen göttlichen Energie auf meine eigene Heilung einstimmen.

Im göttlichen Feld ist die Blaupause des menschlichen Körpers enthalten. Wenn ich mich also auf dieses göttliche Feld von allem was ist, einstimme, dann werde ich heil. Das kann jeder ganz praktisch jeden Morgen, jeden Abend und immer, wenn man Zeit hat bzw. daran denkt, tun. Es wirkt immer. Natürlich kommen vielleicht Ängste und körperliche Symptome zurück oder es entstehen manchmal neue. Aber letztlich weiß ich, es liegt an mir, ich habe mich in meinem täglichen Leben wieder einmal vom Ego/Persönlichkeit und alten Speicherungen lenken lassen. Ich war vielleicht in Angst vor Neuerungen, vor neuen Schritten und Entscheidungen in meinem Leben. Und – der Körper hat dementsprechend reagiert.
Ein gutes „Werkzeug“ für das tägliche Leben, eine schnelle, einfache Möglichkeit, ins Feld der Einheit zu kommen, ist die Herzhand. Wenn wir eine Hand auf unser Herz legen, für einen Moment die Augen schließen, sind wir ganz schnell raus aus ungewünschten Situationen, Müdigkeit, Traurigkeit und vieles andere. Wir spüren innerhalb einiger Sekunden, Ruhe kommt in uns, wir sind wie auf einer leichten Wolke herausgehoben aus allem, was uns belastet. Aus dieser Qualität der hohen, göttlichen Schwingung sehen alle Sorgen und Probleme anders aus.

Wir haben möglicherweise dann eine Idee für die Lösung der Sorge. Oder wir lassen das, was uns emotional belastet einfach los. Der Schleier zu höheren Schwingungsebenen ist gelüftet, wie die geistigen Freunde gern sagen. Wir bestimmen selbst, ob wir den interdimensionalen Fuß verstärken wollen und aus der abgeschwächten Dualität heraus unser Leben leichter, trotzdem sehr irdisch, aber weiser, eben mit diesen höheren Blick leben oder uns von dem Strudel der hektischen Welt verführen lassen wollen.
Die göttliche Energie ist immer da, man muss sich lediglich mit dem Bewusstsein auf sie ausrichten. Der Rest ergibt sich, denn diese herrliche Kraft der höchsten Schöpfung ist allwissend und überall. Wenn wir nun unser Leben dem Göttlichen widmen, bekommt der freie Wille noch einen ganz anderen Wert. Wir verbinden uns immer mehr mit unserem göttlichen, höheren Selbst. Gemeinsam schreiten wir in eine friedlichere Zukunft. Das Ego, unsere Persönlichkeit nehmen wir liebevoll an die Hand, und es bekommt natürlich die Gelegenheit, sich weiterhin hier und da einzubringen.

Der Unterschied ist nur, wir sind uns dessen bewusst!

 

Barbara Bessen

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Seit gut zwölf Jahren ist Barbara Bessen als Autorin spiritueller Texte bekannt. Ihre Themen beschäftigen sich mit dem Wandel der Erde und der Transformation von Erde und Mensch.
Und damit, wie man in den  Kontakt mit seiner inneren Weisheit kommen kann. Diese Weisheit, die unter anderem als Intuition oder Höheres Selbst bekannt ist. Der Volksmund spricht auch vom „Bauchgefühl“.
Seit vierzehn Jahren ist Barbara als Seminarleiterin und spiritueller Coach unterwegs. In ihrem „früheren“ Leben arbeitete sie als Journalistin, spezialisiert auf familiäre und psychologische Themen.
www.barbara-bessen.com www.strahlenverlag.com   

Foto: B. Bessen