Spirituelle Bücher oder Filme?

Finden Sie hier:

DruckenE-Mail

Die Akasha-Chronik

Von Amara Yachour

portrait yachour
Der Begriff Akasha (Sanskrit: ???? ?k??a, auch Akascha, Akasa und Akaça) steht für Himmel, Raum oder Äther; in der hinduistischen Philosophie und im Ayurveda bezeichnet Akasha (Äther) neben Prithvi (Erde), Vayu (Luft), Agni (Feuer) und Jalam (Wasser) eines der fünf Elemente (vgl. Vaisheshika). Auch der Buddhismus kennt den Begriff Akasha als körperlich begrenzten (Skandha) oder unbegrenzten (Dhatu) Raum.

Der Begriff Akasha beschäftigt die Menschheit schon sehr lange. Was ist diese geheimnisvolle Bibliothek, die alle Aufzeichnungen menschlichen und göttlichen Tuns beinhaltet? Ursprünglich stammt der Name aus dem Sanskrit. Sanskrit ist die altindische Sprache, in der die Veden geschrieben wurden. Man kann es auch als eine heilige Sprache bezeichnen.
Akasha steht für den Begriff Himmel oder Äther. Auch aus dem Ayurveda kennt man den Begriff Akasha. Hier bedeutet es den Zustand des Äthers und definiert hiermit den Äther als eins der fünf heiligen Elemente. Äther ist eine organische Verbindung; das Material der Natur mit dem Erde, Luft, Feuer und Wasser geschaffen werden. Die Chroniken bestehen aus dem subatomaren Energiefeld von Quanten-Teilchen und Wellen der Informationen, die alles durchströmen. Sie beinhalten mentale Energien. Die fundamentalen Elemente dieser Erde sind das Gedankengut eines jeden, der jemals gelebt hat. Sobald irgendein Geist eine Idee geschaffen hat, wird diese für immer bestehen.
Die Idee eines Weltgedächtnisses gehört zu den ältesten Grundpfeilern der jüdisch-christlichen Religion. Bereits
1. im Buch Exodus (32, 32-33 – um 750 v. Chr.) ist vom „Buch des Lebens“ die Rede (vgl. auch Psalm 69, 29; Offenbarung 3, 5),
2. im Buch Jesaja (65, 6 – um 500 v. Chr.) von einem Gedächtnis-Buch (vgl. Nehemia 13, 14; Mal. 3, 16; Offenbarung 20, 12) und
3. im apokryphen Buch Henoch (80 ff – um die Zeitenwende) von „himmlischen Tafeln“, auf denen die Geschichte der Menschheit im Voraus aufgezeichnet ist (ähnl. Psalm 139, 16; Ez. 2, 9-10 – um 600 v. Chr.; Daniel 10, 21; Offenbarung 5; 10,2).
Auch im Talmud finden sich Hinweise auf ein „Buch der Taten der Menschen“.

Akasha-Chronik und morphisches Feld
Die Akasha-Chroniken sind eine unendliche Quelle spirituellen, geistigen, körperlichen und emotionalen Wissens. Sie sind eine Aufzeichnung jeder Handlung, jedes Gedankens und jedes Wortes, das jemals gesprochen wurde. Sie sind eine Aufzeichnung jedes Menschen, jedes Tieres und jedes Lebewesens, das jemals existiert hat seit Anbeginn der Schöpfung.
Es ist ein Privileg, in der Lage zu sein, auf die Akasha-Chroniken zugreifen zu können. Ein Privileg, das den Menschen vorbehalten ist, die bereit sind, die notwendigen Schritte zu gehen, die notwendigen Anstrengungen in Kauf zu nehmen und jeden Aspekt der Akasha-Chronik zu respektieren.
Oftmals wird in esoterischen Kreisen davon gesprochen, dass es nur wenigen Eingeweihten erlaubt ist, in der Akasha zu lesen. Dies halte ich nicht für richtig. Allerdings sind an die Erfüllung dieses Wunsches Fleiß, Disziplin und ethisches Verhalten gekoppelt.
Jeder kann Zugriff zu diesen Informationen erhalten, solange er alle wichtigen Vorkehrungen trifft und bereit ist, Zeit und Energie zu investieren. Dabei stehen die Chroniken nicht außerhalb der allgemeingültigen Lebensgesetze, sondern sind, wie alles Erschaffene, den hermetischen Lebensgesetzen unterworfen. Viele von Ihnen kennen diese Gesetze unter anderen Namen, wie
• Spirituelle Lebensgesetze
• Karmisches Gesetz
• Gesetz der Resonanz
• Gesetz der Anziehung
 
Viele Erleuchtete und Wissende aus allen Jahrhunderten vergleichen sie mit dem Geist Gottes, der die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines jeden Lebewesens im Universum umfasst. Gott ist das unendliche Bewusstsein, aus dessen Gedanken alles entstanden ist. Man kann vielleicht sogar so weit gehen, dass die Akasha die DNA, also das Erbgut des ganzen Kosmos ist und daher auch die Gesetze der Entwicklung beinhaltet. Durch die Betrachtung der Akasha wird einem die Größe Gottes erst bewusst.

Wie funktioniert diese Akasha-Chronik nun?
Die Aufzeichnungen sind eine Art Bibliothek oder ein universeller Speicher. Einfach ausgedrückt kann man sie als Festplatte Gottes bezeichnen. Jeden Tag werden die neuen Erkenntnisse und Geschehnisse der ganzen Welt dort gesichert. Sie ist also einem ständigen Wandel unterworfen.

Herz einzeln Fotolia 74291593 M

© Photocreo Bednarek Fotolia.com

Einstein sagte bereits: Keine Energie geht je verloren und in seiner Essenz ist alles letztendlich Lichtenergie. Das bedeutet, dass Akasha ein riesiges, gigantisches Lichtvolumen hat, das sich ständig erweitert und wächst. Daher ist die Akasha-Chronik auch als unendlich in ihrer Ausdehnung zu sehen und existiert als Welle im Kosmos der Wirklichkeit. Gehen wir nun mit einer Absicht in die Chronik, formiert sich die Welle zu einem Partikel, die Information ist da und tritt in unsere materielle Wirklichkeit über und ist somit greifbar für das Medium.
Jeder Aspekt des Wissens ist zugänglich, wenn man weiß, wie man ihn findet. Die Bibliothek wird ständig aktualisiert, weil sie jeden Gedanken und jede Handlung eines jeden Einzelnen zu jedem Zeitpunkt der Geschichte enthält.
Und was beinhalten die einzelnen Chroniken? Sie beinhalten jedes nur denkbare Wissen. Sie beinhalten den universellen Geist des kollektiven Unterbewussten. Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Chroniken, die jede Handlung und jeden Gedanken aufzeichnen. Die Chroniken eines jeden Einzelnen sind ein Kapitel in der Bibliothek der gesamten Akasha-Chroniken.
Man kann also sagen, dass die Akasha-Bibliothek viele Bände an Einzelschicksalen beinhaltet, die wiederum geordnet nach Abteilungen stehen.
Eine Abteilung könnte daher Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Geologie, Biologie sein und eine andere Abteilung wäre die Menschheit. Hier würden Milliarden von Einzelbänden stehen, die sich ständig aktualisieren und fortschreiben, also ein gigantischer Massenspeicher an Lichtenergie.
Und aus was bestehen die Akasha-Chroniken? Sie sind spirituelle Aufzeichnungen. Neben jedem Detail aus der Geschichte enthalten sie auch Erfahrungen und jedes Details übersinnlichen Wissens.
Wichtig ist zu wissen, dass alles, was wir erforschen und heute entdecken, eigentlich bereits in der Akasha angelegt wurde. Wir können nur Dinge entdecken, die bereits da sind. Also entdecken wir nicht wirklich etwas Neues, sondern wir erinnern uns nur.
Man könnte das als einen unbewussten Zugriff auf die Akasha-Chronik sehen, wenn ein Forscher plötzlich etwas „Neues“, nie Dagewesenes, entdeckt oder jemand ein „Déjà Vu“ Erlebnis hat.
In der Lage zu sein, in die Chroniken zu blicken, ist die gleiche Erfahrung wie einen Film im Kino zu sehen. Es ist ein Bild, das in der Ferne entsteht, aber man kann jedes Detail erkennen. Jedes Teilchen in der sichtbaren Welt, bzw. jeder Information in der sichtbaren Welt entspricht einer Information auf der unsichtbaren Ebene, der subatomaren Ebene.
Eine Theorie geht heute davon aus, dass diese subatomaren Teilchen sogar an der DNS haften. Sie beinhalten alle Informationen über selbst auferlegte Muster und Verhaltensweisen, die über Generationen weitergegeben werden, programmierte Routinen.
Und deshalb bestimmten diese programmierten, subatomaren Teilchen oder Zellen die jeweiligen Verhaltensweisen. Das Ziel ist es, die Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen zu entdecken um sich selbst von destruktiven Verhaltensweisen zu befreien, die durch einen Vorfahren entstanden sind oder die wir in der Vergangenheit durch Gewohnheit erworben haben. Dazu kann ein Blick in die Chroniken heilend sein und den Ansatz liefern, um Heilarbeit effektiver zu gestalten.
Das Lesen in den Akasha-Chroniken kann durch bewusste Wahrnehmung erreicht werden, die durch die Aktivierung der Sensitivität erreicht wird. Dabei bedient sich das Medium der fünf Hellsinne wie zum Beispiel das Hellfühlen, Hellsehen und Hellwissen. All dies kann geschult werden.
Man muss nur lernen, diese Fähigkeiten zu koordinieren und willentlich in diesen Bewusstseinszustand gleiten zu können, dabei sind Meditation, Achtsamkeit und das Schulen der bewussten Wahrnehmung essentielle Pfeiler einer solchen Ausbildung.

Über die Autorin:

Amara Yachour
ist Autorin von mehreren Büchern und Fernstudien, Medium, Rednerin und spirituelle und mediale Lehrerin mit jahrelanger Ausbildung im In- und Ausland. Sie verbindet altes Wissen mit neuesten Erkenntnissen der Gehirn- und Quantenforschung, damit Ihre Schüler in kürzester Zeit hervorragende Ergebnisse erzielen. Ihr neues Buch über die Akasha-Chronik erscheint zum Jahresende.

Bibliografie:
Grüße aus dem Jenseits • Stimmen des Himmels • Das Lenormand Märchenbuch • Medialität – Das Unsichtbare wird sichtbar

www.body-soul-centrum.de
www.mediumausbildung.de
www.lenormand-kartenlegen.com  

Portrait: A. Yachour

 


Sie können den NordStern unterstützen, indem Sie bequem bei Amazon.de einkaufen. Klicken Sie dazu einfach unten auf den Link und Sie landen im Amazon-Online-Shop.
Um diesen Service nutzen zu können, müssen JavaScript und Cookies in Ihrem Browser aktiviert sein.
Bitte beachten Sie, dass Sie bei einer eventuellen Bestellung ausschließlich mit Amazon.de in Geschäftsbeziehung treten.