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Uralte Kraft- und Kultplätze im Harz

Von Hadeswintha Schröer

schroeer regenstein
Eigentlich ist fast der ganze Harz ein riesiges Kraftfeld. Nicht umsonst ist er seit Jahrzehnten als Ausflugsziel höchst beliebt. Durchzogen von teils ursprünglichen, wilden Flüssen wie der Bode oder der Oker, die auch zu großen Talsperren aufgestaut wurden. Landschaftlich äußerst abwechslungsreich mit sanften Hügeln und Tälern, aber auch schroffen Felsformationen wie dem Sandsteinrücken, genannt „Teufelsmauer“, der sich mit bizarren Formen weit durchs Land schlängelt.

Historische Städte, in denen jahrhundertelang bedeutende deutsche Geschichte geschrieben wurde, reihen sich wie Perlen aneinander. Allen voran Goslar mit seiner Kaiserpfalz, in der die Ottonen prunkvolle Reichstage abhielten. Oder Quedlinburg, wo bedeutende Frauen im frühen Mittelalter eine nicht zu unterschätzende Machtfülle besaßen und kulturbildend auf das gesamte Umfeld einwirkten, wie die Äbtissin Mathilde.

Hoch überragt die romanische Stiftskirche St. Servatius die Stadt Quedlinburg mit ihren vielen Türmen, aber auch die Landschaft – ein schon von weitem sichtbares christliches Zeichen für frühere Wanderer. Nicht umsonst hat sich das Christentum dieses Felsens bemächtigt, war er doch bereits vor tausenden von Jahren ein Kraft- und Kultplatz. Heutige Besucher bestaunen die Kirche mit ihrer berühmten (nach Jahren der Restaurierung wieder begehbaren) Krypta, um die sich so viele Geschichten ranken. Oder die Kirchenschätze im dortigen Museum, das in den ehemaligen Klostermauern eingerichtet wurde. Vom barock angelegten Garten hat man fast die gesamte Stadt unter sich im Blick, mit ihren viel gerühmten, gut erhaltenen über 1200 Fachwerkbauten.

Fast unbeachtet bleibt hier oben eine merkwürdige Kuhle neben der Kirche. Sie erinnert stark an das Arcosolium bei den Externsteinen: auch hier ist der Umriss eines Menschen im Boden zu erkennen. Tatsächlich ist dies der Rest eines Einweihungstroges, der zu dem ursprünglichen Kultplatz gehörte. Immerhin ergab die Messung mit dem Biometer 18.000 Bovis Einheiten (B.E.) – was auf jeden Fall für einen starken Kraftplatz spricht.

Noch viel spannender ist jedoch der gelbe Sandsteinsockel unter dem Gebäudekomplex. Mich erstaunt es immer wieder, wie wenig moderne Menschen von ihrer Umgebung wahrnehmen – die meisten laufen durch das Gelände, ohne etwas zu sehen oder zu spüren. Dabei vibriert hier der Untergrund dermaßen stark, dass diese Kraft noch in einem Meter Höhe zu bemerken ist! Die merkwürdigen dicken, tiefen, dünnen und schmalen Rillen, Rinnen und Löcher, die das Gestein durchziehen, sind äußerst geheimnisvoll und lassen auf Rituale mit heiligem Wasser schließen, zumal diese Rinnen teilweise 28.000 B.E. zeigten!

schroeer teufelsmauer

Bei meinen Seminaren dort erlebten einige Teilnehmerinnen Rückführungen in Leben, die sie in diesem vorzeitlichen Heiligtum verbracht haben. Auch erfuhren wir von geheimen, unterirdischen Verbindungen, die nach oben bestanden haben müssen. Ob es sie heute noch gibt, ist nicht ganz klar – wahrscheinlich sind die Tunnel zerfallen oder wurden gezielt zerstört.

Ein zweiter Kultplatz im gelben Sandstein offenbarte sich mir an einem Teil der Teufelsmauer – einer Felsformation, die sich vor Millionen Jahren aufwölbte. Dieser Abschnitt ist bei Familien äußerst beliebt, da Väter und Kinder hervorragend in und auf den bizarren Felsen herumklettern könnnen, die sich ungefähr 35 Meter steil über dem Untergrund erheben. Auch hier sind nicht nur starke Kräfte spürbar, die aus der Erde nach oben strömen, sondern viele Details, die das Bild eines Kultplatzes prägen: wieder bestimmte Rinnen mit hohen B.E.-Werten, Energielöcher, ein Altar für Opfergaben, eine große Felsen“wanne“, in der Gebärende ihre Kinder zur Welt brachten.

Dann eine merkwürdige, riesige „Röhre“ im Fels, die als Höhle bezeichnet wird, aber offen ist. Nur hat sie – erstaunlicherweise – eine Bank zum Sitzen, im Fels! Uns wurde aus der geistigen Welt mitgeteilt, dass dies ein Versammlungsraum war.

Dann gibt es eine Stelle, wo Eingeweihte einen bequemen Sitz im Fels einnehmen konnten, während Ratsuchende daneben Platz nahmen, ebenfalls gemütlich im Fels. Uns gefiel es dort so gut, dass wir gar nicht wieder weg wollten. Und schließlich ein aus dem Fels geschnittenes Herz sowie ein Lebensbaum! Irgendwo im Gras, total unbeachtet, schwer zu finden, ein jahrtausende altes Detail der „Blume des Lebens“ – die übrigens auch an etlichen Fachwerkhäusern Quedlinburgs angebracht ist (Um diesen heiligen Ort zu schützen, gebe ich die genauen Angaben nur persönlich preis.)

Der mit Abstand großartigste Platz in dieser Richtung ist jedoch die sogenannte Festung „Regenstein“. Zwar war hier mal eine Burg und auch eine preußische Garnison, also Festung, aber davon ist nicht viel erhalten. Zum Glück. – Mehrfach hatte mich beim Vorbeifahren der Name gerufen, bis ich endlich Zeit hatte, das Ganze zu erkunden. Man muss einige Kilometer entfernt parken und nähert sich dann zu Fuß – wie gut! So kann man merken, wie sich die Kraft aus der Erde immer mehr steigert, je näher man dem Eingang kommt. Blickt man von da nach links, sieht man schon den mächtigen Wächter im Fels. Er schaut mit fast grimmiger Miene geradewegs zum Brocken, der höchsten Erhebung des Harzes. Der liegt von hier aus in einem Netz aus Energilinien, die sich dort bündeln.

Kaum in das Areal eingetreten, folgt eine Überraschung der nächsten. Da ist gleich rechts eine ziemlich große, rechteckige, eigentlich nicht wirklich uralt aussehende Höhlung im dunklen Fels. Nicht nur, dass hier die Erdkraft mit 28.000 B.E. (!) „tobt“, sondern auch hier war ein Versammlungsraum. Links davon erhebt sich über sieben Stufen ein Sonnen-Altar, zu dem vom Felsen darüber geheimnisvolle Durchgänge führen. (Solch ein Altar befindet sich oben auf einem der Felsen an den Externsteinen!) Hier wurden also auch Sonnenkulte gepflegt.

Natürlich werden alle vorhandenen Höhlen und Kasematten von Fachleuten den Kriegsleuten zugeschrieben, die hier einige Jahrhunderte lang gehaust haben. Die sind ja durchaus auch als Lagerräume genutzt worden, aber vor zehntausend Jahren haben sie ursprünglich als Stätten der Heilung und der vielfältigen Einweihungswege fungiert. Hier wurden ausgewählte Kinder für den schweren Weg des Dienens an der Großen Göttin, Mutter Erde, Gaia, vorbereitet und unterrichtet. In einer besonderen Höhle, die eine Öffnung wie eine Vagina hat, wurde Mutter Erde in geheimen Ritualen verehrt. (Unsere Fotos zeigten dort mehrere Orbs!) Noch heute herrscht da eine weibliche Energie, während der „Raum der Männer“ eine männliche ausstrahlt. Darunter gibt es eine wunderschöne Meditationshöhle, mit Blick in die weite Landschaft. Vor ihr befindet sich wieder eine gemütliche Bank im Fels, auf dem die Frauen in Urzeiten saßen und zum Abend ihre Lieder sangen.

An anderer Stelle wurde Gericht gehalten, sogar einen Raum wie einen Karzer gibt es dort. Oben auf dem Fels sind merkwürdige Ausbuchtungen zu sehen, die über einem runden Felskessel sind, der angeblich als Wasserreservoir gedient hat. Hier wurde die Hierogamie oder chymische Hochzeit gefeiert – die Verbindung des Menschen mit den Göttern. Und ganz besondere Paare feierlich getraut.

Hoch oben auf dem Plateau befindet sich ein dreistufiger Altar mit uralten Ritzungen. Von hier aus wurde die Landschaft gesegnet und um Fruchtbarkeit für die Felder gebeten. Wieder führen von hier aus mehrere schnurgerade Energielinien zum Brocken. Überhaupt die Energielinien! Im gesamten Areal kann man sie gut erkennen, wie sie von dort aus die Landschaft durchziehen und stärken.

Dazu wurde uns eine großartige Erkenntnis geschenkt: diese Linien waren (und sind) Informationsträger! Wenn Eingeweihte (vor tausenden von Jahren) sich an einen bestimmten Platz begaben, konnten sie mit ihren „Kollegen“ über diese Linien telepathisch miteinander kommunizieren.

schroeer sonnenaltar

Am Regenstein gibt es dafür eine ganz herausragende Stelle, die in Sichtweite des nächsten Energiehügels liegt. Er wurde mir als „Platz der Priesterin“ vorgestellt. So etwas habe ich noch nirgends auf der Welt gesehen: im Fels ist eine Vertiefung eingearbeitet, auf der man sehr bequem sitzen kann. Zwischen den Beinen kommt eine Röhre an, die oben verstopft ist, durch die man damals heiliges Wasser geleitet hat. Mit diesem Wasser wurde geheilt. Rechts neben dem Sitz ist eine Liege in den Fels gehauen, in den sich die zu Heilenden oder zu Beratenden bequem legen konnten (wir haben es ausprobiert). Am Rand dieser „Liege“ ist eine Ausbuchtung, in die die Kranken ihren Arm legten, den dann von draußen jemand liebevoll hielt und so auch Heilenergie übertrug.

Am Regenstein, dessen Name ethymologisch nicht genau erklärt werden kann, wurde mit Regenwasser gearbeitet, das zu heiligem Wasser für Rituale und Heilungen verwandelt wurde. Dafür existiert noch eine merkwürdige schmale Treppe, in die man verschiedene Kristalle legte, die zu bestimmten Daten aufgeladen wurden oder gereinigt.
Noch lange nicht haben wir alle Geheimnisse erfasst. Und so lockt dieser wunderbare, kraftvolle uralte Kultplatz (den die meisten Menschen gar nicht als solchen erkennen) zu immer neuen Untersuchungen.

In diesem Sinne: wir werden uns dem weiterhin widmen!


Fotos: Hadeswintha Schröer

Die Autorin Hadeswintha Schröer
arbeitet seit 1972 spirituell. Seit 1994 Channel für aufgestiegene Meister, Medium für Engel der Ratsuchenden, die im „Engelgespräch“ Antworten auf Lebensfragen erhalten. 1997 Gründung des „Zentrums für neues Bewusst-Sein: Krystall-Pyramide“. Seit 1995 Erdheilung mit Gruppe, Vorträge. Ab 1998 Seminare, Bücher, Reisen nach Ägypten u. Malta. www.erdheilung.eu