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Natürlich: Gewichtsreduktion und Entgiftung – gewusst wie!

Von Prof. Dr. Michaela Döll

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Nun kommt sie wieder – die schöne Frühlingszeit, die uns dazu verführt den Mantel endgültig im Schrank verschwinden zu lassen und die leichtere Bekleidung zu bevorzugen.
Leider kommen dann aber auch bei vielen Menschen die „Speckröllchen“ und die „Esssünden“ des Winters zum Vorschein. Zu viel und oft zu schweres Essen – vor allem um die Weihnachtszeit – zeigen ihre Folgen und lassen sich nicht länger unter den warmen Pullovern verstecken.

Spätestens in dieser Situation steigt häufig das Bedürfnis den Körper zu „entschlacken“ und Gewicht abzubauen. Man versucht es vielfach mit der einen oder anderen Diät, die meist mit wenig Erfolg gekrönt sind. Die störenden Pfunde wird man mit dieser Methode somit nicht so einfach los – im Gegenteil. Vielfach bezahlen die Diätaktiven die Maßnahme sogar mit einer erneuten Gewichtszunahme, die das Ausgangsgewicht – vor der Durchführung der Diät – übertrifft. Und schließlich werden beim Abnehmen, Entgiften und Entschlacken auch Gifte freigesetzt, die mit einer Zunahme an schädlichen freien Radikalen führen können und das Bindegewebe zusätzlich belasten können.
Daher ist während dieser Zeit der Bedarf an schützenden Radikalfängern (Antioxidantien) besonders wichtig. Weiterhin ist die natürliche Unterstützung von Fettverbrennung und Kohlenhydratstoffwechsel sinnvoll, denn wenn der Stoffwechsel richtig „rund“ läuft klappt es besser mit der Gewichtsreduktion. Hier kann die Anwendung bestimmter Pflanzenextrakte hilfreich sein.

Reduktionsdiäten sind keine Lösung
Abnehmwillige greifen meist zu einer Reduktionsdiät. Dabei handelt es sich um diverse energiereduzierte Mischkostformen, wobei die tägliche Energiezufuhr von etwa 1000 (1500) kcal nicht überschritten werden soll. Diese Diäten haben selten eine dauerhafte Umstellung der Ernährung zur Folge und münden daher allzu oft in das „alte“ Ernährungsmuster, verbunden mit dem ernüchternden „Jo-Jo-Effekt“.
Die „Formuladiäten“ werden mit Hilfe von pulverisierten bzw. bereits trinkfertigen Produkten mit konstantem Nährstoffgehalt und einem durchschnittlichen Energiegehalt von etwa 500 kcal/Tag durchgeführt und führen noch weniger als die Reduktionsdiäten zu einer vernünftigen Ernährungsweise.
Der Körper reagiert auf niedrigkalorische Kostformen mit einer Reihe von Anpassungen, die den Diäterfolg erschweren. So wird etwa nicht nur der Grundumsatz, die Energie, die bei völliger körperlicher Ruhe verbraucht wird, verringert, sondern auch das „verpuffen“ von Energie nach der Nahrungsaufnahme. Dieser als „Thermogenese“ bezeichnete Energieverlust ist bei übergewichtigen und adipösen Personen im Allgemeinen niedriger als bei normalgewichtigen oder gar schlanken Personen. Unter einer niedrigkalorischen Kost nimmt dieser Energieverlust aber weiter ab. Damit nutzen übergewichtige Menschen, unter einer Reduktionsdiät die Zufuhr an Kalorien noch besser aus. Von Reduktionsdiäten ist daher abzuraten.

Abnehmstress sorgt dafür, dass die Pfunde auf der Hüfte bleiben
Wer sich mit Diäten stresst, der muss sich nicht wundern wenn die Gewichtsreduktion nur langsam vonstatten geht, denn unter „Druck“ wird vermehrt das Stresshormon Kortisol ausgeschüttet. Dieses kurbelt die Neubildung von Zucker an und lässt den Blutzuckerwert in die Höhe schnellen. Damit wird die Bauchspeicheldrüse dazu angeregt mehr Insulin auszuschütten. Nun wird durch dieses Hormon der Zucker aus dem Blut in die Zellen geschafft und was passiert dann? Es entsteht das nächste „Hungerloch“, Lust auf Süßes und der nächste Stress ist damit für den Körper vorprogrammiert. Damit ist es aber noch nicht genug, denn Insulin verbessert die Fettverwertung und wirkt auch dem Abbau von Fetten entgegen. Hier entsteht ein Teufelskreis, der es dem Abnehmwilligen schwer macht durchzuhalten. Daher werden viele Diäten auch erfolglos abgebrochen.

Verbesserung der Fettverbrennung mit natürlichem Pflanzenextrakt
Häufig ist bei übergewichtigen Menschen der Stoffwechsel (Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel) träge, wodurch nicht nur die Gewichtsreduktion, sondern auch das Halten des Normalgewichtes erschwert werden kann. Hier können geprüfte Pflanzenextrakte Abhilfe schaffen.
Ein solcher Pflanzenextrakt etwa aus Zitrusfrüchten (Blutorange, Orange, Grapefruit mit Guarana) wurde in zwei wissenschaftlichen Untersuchungen bei übergewichtigen Personen geprüft. In der ersten Studie zeigte sich nach einer dreimonatigen Anwendung eine Gewichtsreduktion um 5,2 Kilogramm. Das Fettgewebe nahm um durchschnittlich 15,6% ab. Nun wurde dieser Extrakt erneut einer wissenschaftlichen Prüfung unterzogen und wiederholt bestätigt, dass die Inhaltsstoffe (bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe, ätherische Öle) tatsächlich die Fettverbrennung anregen und die Fettpölsterchen an Taille und Hüfte zum „Schmelzen“ bringen, und das bei guter Verträglichkeit.
Auch in dieser Studie zeigte sich eine Gewichtsreduktion und eine Abnahme des Taillen – und Hüftumfangs um mehr als 5 cm im Durchschnitt. Das entspricht etwa ein bis zwei Kleidergrössen weniger in drei Monaten! Auch der Grünteeextrakt fördert die Fettverbrennung und unterstützt die Gewichtsabnahme. Dazu liegen ebenfalls wissenschaftliche Untersuchungen vor.

Natürlich: Optimierung des Kohlenhydratstoffwechsels
Interessant ist zusätzlich die Anwendung von Bittermelonenextrakt. In Asien wird das gurkenähnliche Gewächs seit mehr als 600 Jahren schon medizinisch genutzt. Die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe dieses Gemüses haben das Interesse der Wissenschaft geweckt. Insbesondere ist es der positive Einfluss, den die Bittermelone auf den Kohlenhydratstoffwechsel und den Blutzucker ausübt, welcher derzeit im Fokus der Forschung steht. Bislang liegen über 100 Veröffentlichungen vor, die eine Wirksamkeit hinsichtlich der Verbesserung des Insulinstoffwechsels und eine positive Wirkung auf den Kohlenhydratstoffwechsel belegen. Auch eine Senkung des Körpergewichtes ist für das Kürbisgewächs nachgewiesen worden. Empfehlenswert ist die kombinierte Anwendung des patentierten Zitrusfruchtextraktes, zusammen mit Grüntee- und Bittermelonenextrakt. Damit kann der körpereigene Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel auf ganz natürliche Weise optimiert werden, was letztlich auch die Gewichtsabnahme in sinnvoller Weise unterstützen kann.
Und schließlich liefern diese Pflanzenextrakte hocheffiziente Antioxidantien, die für die Entgiftung der freien Radikale benötigt werden. Auch das Spurenelement Zink kann hier gute Dienste leisten, denn es gilt als wissenschaftlich belegt, dass Zink den normalen Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel unterstützt. Mit der kombinierten Anwendung aus Zitrusfrucht-, Grüntee-, Bittermelonenextrakt und Zink können somit im Hinblick auf eine effiziente Gewichtsreduktion „mehrere Fliegen mit einer Klappe“ geschlagen werden.

Foto: Prof. Dr. Michaela Döll

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Prof. Dr. Michaela Döll

Seit vielen Jahren Expertin im Themenbereich „Ernährungsmedizin“. Vortragstätigkeit im In- u. Ausland. Umfangreiche Publikationstätigkeit mit weit mehr als 130 Fachpublikationen. Autorin mehrerer Bücher. Expertentätigkeit in TV-Sendungen u. Hörfunk.
„Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: (kostenlos): 0800-1010972
email: prof.drmichaeladoell@t-online.de
www.prof.drmdoell.de