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Zypern
Die Insel der Aphrodite

Mit den Göttinnen tanzen.
Von Pramoda Habenicht

portrait habenicht
In den 80er Jahren entstand vielerorts die Idee, Urlaub und Selbsterfahrung miteinander zu verbinden. Heute kann Jeder aus einer Vielzahl der unterschiedlichsten Angebote auf der ganzen Welt wählen.

Die Tatsache, dass viele Menschen unter einem extremen Leistungs- und Zeitdruck stehen, kann zu Stress und Anspannung führen. Dies ist mit ein Grund für die immer höher werdende Nachfrage nach diesen Ferienangeboten an ausgesucht schönen Orten. Stress-Symptome können mit Muskelverspannungen beginnen und bis hin zu Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen und völliger Erschöpfung führen. In solch einer Situation kann dann auch der Urlaub schnell einmal zum Stress werden: nun endlich entspannen zu müssen! ... oder mit der freien Zeit gar nichts anfangen zu können und dann erneut in puren Aktionismus zu verfallen.

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Genau da setzen viele dieser Urlaubsseminare an: Sie vermitteln Heil- und Entspannungsmethoden, schaffen Ruheräume und helfen dabei, den Augenblick wieder zu genießen und neue Kräfte und Energien zu sammeln. Der südliche Mittelmeerraum bietet einen idealen Rahmen, sich solchen Themen zu widmen. Die Sonne, die Wärme, das Licht … die ganze Mentalität machen es einem hier leicht, die Seele einfach baumeln zu lassen, sich selbst, den Moment, das Leben … wieder mehr zu genießen.

Ein Beispiel: Zypern, wo es am schönsten ist!
Das kleine Familienhotel liegt abgelegen vom Trubel direkt an einem der schönsten Strände Zyperns – dies meinen selbst Zyprioten. Die Hotelchefin hat ihr Metier in der Schweiz gelernt und verwöhnt mit ihrer Familie und der gesamten Crew alle Gäste mit zypriotischer Herzlichkeit und einem wunderbaren und liebevollen Komfort. Alles in diesem kleinen Paradies lädt dazu ein, mit allen Sinnen zu genießen, zu entspannen und aufzutanken.
Fast alle Zimmer haben seitlichen Meerblick. Die Mahlzeiten werden auf der Terrasse mit Blick aufs Meer eingenommen: Morgens leuchtet es oft türkisfarben, abends glüht es im Sonnenuntergang, der schließlich dem schimmernden Lichterfunkeln der südlichen Sommernacht weicht. Die zumeist zypriotischen Gerichte werden jeden Tag frisch von Küchenchef und der Küchencrew zubereitet. Im Herbst wird man mit Feigen und süßen Granatäpfeln aus dem eigenen Garten verwöhnt, der auch während des ganzen Jahres für frische Abwechslung sorgt.
Zusätzlich zu seiner ruhigen Lage an der Küste erhält dieser Ort seinen besonderen Reiz durch die nahe gelegene, gebirgige Akamas-Halbinsel, die darauf wartet, erforscht zu werden. Er ist also Kraftplatz und Ruhe-Insel zugleich! Vom Hotel aus kann man zu Fuß ausgeschilderten Wanderrouten folgen; entlegenere Dörfer und Städte, alte Klöster oder das Trodosgebirge sind gut mit dem Auto zu erreichen.
Das Meer ist meist glasklar und im Herbst so warm, dass man sehr lange darin schwimmen oder schnorcheln kann – ein unschätzbarer Wert für uns Nordländer, die wir ja lange Durststrecken mit kaltem, nassem und stürmischem Wetter überstehen müssen.
Hier kann man schwimmen, wandern, faulenzen, essen, schlafen …  und natürlich auch tanzen.  Eine „göttliche“ Einladung, die Reise zu sich selbst zu wagen.

Eine Reise nach Innen
Mit Reisen verbinden wir oft Abenteuer, neue Impulse, eine Erweiterung des Horizonts auf allen Ebenen. Das Reisen in ferne Länder ist auch verbunden mit einer tiefen Sehnsucht, sich selbst dort zu begegnen und in einen direkten und wachen Kontakt mit der Existenz zu gelangen. (siehe Osho Times 05/2005)
Viele Menschen genießen es, endlich Zeit für sich selbst zu haben, sich nur mit sich selbst beschäftigen zu dürfen. Der geschützte Raum einer Gruppe macht es leicht, sich Zeit fürs Alleinsein zu bewahren, ebenso wie für Kontakt zu anderen Menschen, von denen man sich angezogen fühlt.

Zypern steht ganz im Zeichen der inseleigenen Göttin Aphrodite:
Seelisch steht sie für Freiheit, Lebenslust, Sinnlichkeit und Wahrhaftigkeit; vor allem aber ist sie sich unabdingbar treu. Sie ist es, die fragt: „Wer bin ich als Frau? Welche weiblichen Qualitäten rufen in meinem Leben nach mehr Raum und Entfaltung?“ Aphrodite und die anderen sechs griechischen Göttinnen können hierzu kraftvolle Impulse geben, und so erhält Jede auf ihrer inneren Reise gezielte Unterstützung, um wieder einfach Mensch und Frau zu sein. So alt diese Göttinnen-Archetypen auch sein mögen, sie bleiben doch „ewig neu“ und unverbraucht – auch im 21. Jahrhundert, wo so viele existentielle Themen auf Lösungen warten.

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Tanzen ist eine gute Medizin – gerade für Frauen
Solche Urkräfte beim Tanzen über den eigenen Körper zu entdecken, ist das Spannende daran – denn in ihm liegt ein großer Schatz, ein altes Wissen verborgen, das auch nur über den Körper zu erfahren ist.
Uralte Konditionierungen, wie „Frau zu sein hat“, haben seelisch und körperlich ihre Spuren hinterlassen. Beim Tanzen können Frauen sich von dieser alten Last befreien, es schenkt ihnen ihre Freude, Lebendigkeit und Leichtigkeit zurück. Instinktiv wissen viele Frauen von dieser positiven Kraft und sie lieben es: das freie Pulsieren und Vibrieren der eigenen Energie bis in jede Körperzelle hinein.
Das Geschenk, eins zu sein mit seiner Kraft, lässt sich allerdings nicht erzwingen. Doch man kann den Boden dafür vorbereiten, den Signalen des Körpers wieder mehr Gehör schenken – denn er weiß sehr gut, was wir brauchen, und er sagt es uns im Tanz. Die Botschaft kann ganz unterschiedlich ausfallen: Für eine stark aktive und leistungsbezogene Frau könnte dies vielleicht heißen, sie dürfe sich endlich einmal ihrer Erschöpfung hingeben. Sich getrauen, stundenlang auf der Hotelterrasse zu sitzen und aufs Wasser zu schauen.
Für eine introvertierte Frau mag es bedeuten, im Verlauf der Tanzwoche ihre vitalen Seiten neu zu entdecken und ihre Anliegen und Wünsche mutiger zum Ausdruck zu bringen.

Die Natur ist so heilsam
Direkt in die Natur eingebettet, macht dieser Ort ein weiteres Geschenk: Alle vier Elemente können hier bewusst wahrgenommen und mit allen Sinnen erlebt werden! Sei es, am Strand zu sitzen und auf die Wellen zu schauen, die Hitze der Sonne ganz tief in sich aufzunehmen, des Nachts der Meeresbrandung zuzuhören und die Milchstraße mit ihren abertausenden Lichtern zu bewundern.
Jedes Element hält seine ureigene Qualitäten bereit: Fließen und Veränderung verbinden wir mit dem Wasser, Halten und Bewahren mit der Erde, Feuer und Transformation „wie Phönix aus der Asche“ mit der Sonne, Klarheit und Frische mit der Luft.
Oft fühlt man sich von einem Element ganz besonders angezogen, weil es hilft, die eigenen Themen an die Oberfläche zu bringen oder gar neue und heilsame Impulse zu setzen, mit denen dann ein neuer Weg beginnen kann. Im Alltag festgefahrene Strukturen zu verlassen, fällt vielen Menschen schwer. Eine Insel im Mittelmeer schafft einen guten Abstand und günstige Bedingungen um Altes loszulassen und Neues zu wagen.

Fotos: P. S. Habenicht

Kontakt:

Pramoda Habenicht
Tanztherapeutin
Tel.: 04408-923485
pramoda@t-online.de
www.tanz-der-goettinnen.de