Spirituelle Bücher oder Filme?

Finden Sie hier:

DruckenE-Mail

Tibetan Pulsing

Tibetische Energiearbeit nach dem System der 24 Organkreise
Von Michaela Bergmeier

portrait bergmeier
Die Methode ist sanft und direkt. Sie wirkt nachhaltig und tief.

Herkunft und Geschichte
Die Heilarbeit nach dem System der 24 Organkreise basiert auf dem uralten Wissen tibetischer Mönche. Von einer Generation zur nächsten wurde das Wissen über diese einzigartige Transformationsmethode weitergegeben – verborgen hinter Klostermauern in den abgelegenen Bergregionen des Himalayas. Es heißt, die Mönche haben die Methode zur Bardo-Vorbereitung verwendet, also als eine kraftvolle nachhaltige Reinigung ihres gesamten Organismus, um während des Sterbeprozesses vollständige Erleuchtung zu erfahren und aus dem Rad der Inkarnationen aussteigen zu können.

bergmeier behandlung
Der Amerikaner James Murley (Dheeraj) hat diese Methode (wieder-)entdeckt und für Therapeuten weltweit zugänglich gemacht. Während einer schweren Erkrankung fand er innerlich Zugang zu einer früheren Inkarnation als Jamyang Wangpo Khentse Rimpoche und dem alten Wissen der Tibeter. Durch Dheerajs Lehren wurde diese Methode erstmals auch außerhalb Tibets bekannt. Dafür hatte er unter anderem das Einverständnis und die Unterstützung des Dalai Lama, Ni Hu Chings, dem taoistischen Weltpatriarchen, und von Kalu Rinpoche, der als einer der ersten (bereits ab 1971) den Tibetischen Buddhismus im Westen verbreitet hat.

24organkreise

Die 24 Organkreise
Im Tibetan Pulsing werden 24 Energiebahnen, die sogenannten Organkreise, unterschieden. Es werden nicht nur Herz, Magen, Lunge, Nieren behandelt. Dieses komplexe System macht es möglich, auch andere Körperteile und Organe wie etwa Arme, Beine, Steißbein, Kleinhirn, Großhirn und Zunge von energetischen Belastungen zu heilen.
Die 24 Organkreise werden in einem Kreisdiagramm dargestellt, jedes Organ entspricht einem ‚Tortenstück‘. Jeder einzelne Organkreis wiederum kann durch entsprechende Behandlungspunkte auf vier verschiedenen Ebenen angesprochen werden. Auf der mentalen Ebene zum Beispiel kann man festgefahrene Denkmuster und Glaubenssätze auflösen, auf der emotionalen Ebene findet die direkte Transformation der festgehaltenen Gefühle statt.

Die 6 Wellen
Jeweils vier Organkreise bilden zusammen eine Welle, diese sechs Wellen werden nach der Farbe benannt, die ihre Organkreise haben.
In der roten Welle mit den Organkreisen Dünndarm, Herz, Hara und Eierstöcke/Hoden geht es um den Themenkomplex „Licht- und liebevolle Beziehungen“.
In der Welle der glitzernden Organkreise, auch Sparkles genannt, geht es darum, seinen Platz in der Welt zu finden. Die Organkreise hier sind Steißbein, Pons (lat. Brücke, Teil des Hinterhirns), Dickdarm und Lunge.
Die vier Organkreise der grünen Welle (Gallenblase, Leber, Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm) befähigen uns ein unabhängiges, stabiles Wertesystem aufzubauen.
Die gelbe Welle mit Milz, Magen, Kehle und Zunge gibt uns die Kraft unsere ureigene, charismatische Sensitivität zu entwickeln.
Das Potential der blauen Welle ist klare, ruhige Bewusstheit jenseits der Identifikationen. Die Organkreise sind Nieren, Blase, Nebennieren und Penis/Vagina.
Die violette Welle (Beine, Kleinhirn, Arme, Großhirn) bringt bewusste Verbundenheit mit dem Universum, die Erfahrung der Einheit.

bergmeier behandlung2

Behandlungen
Jeder Organkreis lässt sich durch bestimmte Punkte am Körper ansprechen. Während einer Behandlung liegt der Klient auf einer Matte, der Therapeut berührt und verbindet die entsprechenden Punkte. Ein Energiekreislauf aus bio-elektrischem Strom entsteht. An den Punkten wird das Pulsieren spürbar. Sowohl Klient als auch Therapeut sind in diesen Energiefluss eingebunden, beide profitieren davon. Beide können während der Behandlung in eine tiefe Entspannung gehen, der Gedankenfluss im Kopf darf aufhören. Stille und Verbundenheit ermöglichen heilende Veränderungen auf sehr tiefer Ebene.

„Im Tibetan Pulsing haben wir gelernt, einen bioelektrischen Energiestrom zu kreieren … wir nutzen die Kraft der körpereigenen, elektrischen Strömung, um elektrostatische Spannungen schmelzen zu lassen.“ (Dheeraj)

Dieser Prozess ist entspannend und vitalisierend, er löst alte Muster auf und setzt verschüttete Potentiale frei.

Beispiel: Organkreis Zwölffingerdarm
Das Thema im Zwölffingerdarm ist Respekt und Selbstrespekt. Er ist Teil der grünen Welle, in der es um ein eigenes unabhängiges Wertesystem geht. Wie entsteht eine Störung im Zwölffingerdarm? Wenn wir als Kind zwar Geschenke und Geld erhalten haben, aber keine Wertschätzung von dem, was wir wirklich sind, dann entsteht hier eine Ladung. Wir erleben einerseits eine Verzerrung unseres Wertsystems (Überbewertung bzw. falsche Bewertung von Geld, Besitz, Reichtum) und andererseits spüren wir eine tiefsitzende Existenzangst, völlig unabhängig von unserem Kontostand. Die Instanz, die uns mit Geld versorgt (hat), respektiert uns nämlich nicht, das spüren wir – meist unbewusst. Auch körperliche Beschwerden im Bereich des Magens (Krämpfe, schmerzhaftes Hungergefühl, Verdauungsstörungen) oder Untergewicht, können ein Hinweis auf eine Störung in diesem Organkreis sein.
Ladungen im Zwölffingerdarm gelten als besonders langwierig und hartnäckig. Wenn man den Organkreis Zunge ebenfalls behandelt, kann sich die Ladung schneller lösen und entspannen. Die beiden Organkreise Zunge und Zwölffingerdarm liegen auf einer Achse, in der Kreisgrafik liegen sie sich also gegenüber. Die Einbeziehung des auf der Achse gegenüberliegenden Organs kann häufig den Heilerfolg verbessern. Eine frei fließende Energie im Organkreis Zwölffingerdarm bringt Respekt, Selbstrespekt, innere Ruhe und Zugang zur Spiritualität.

Die feinstofflichen Körper
Die 24 Organkreise lassen sich den feinstofflichen Körpern (Emotional-, Mental-, Kausalkörper) zuordnen. Hier ein Beispiel: Im ätherischen Körper geht es um Konformität, um die Eingliederung in die Gesellschaft. Eine tiefe Verletzung in diesem Körper, wie etwa die Umerziehung einer angeborenen Linkshändigkeit, kann sehr viel Heilung erfahren, wenn man alle drei Organkreise, die dem ätherischen Körper zugeordnet sind, behandelt, also Leber, Pons und Herz.
In der Leber geht es um die ureigenen Strukturen (in diesem Falle die Linkshändigkeit der Person). Durch die Umerziehung soll diese Basis durch etwas Fremdes ersetzt werden, das nicht ins System passt und daher keine Stabilität bietet. Behandlungen am Organkreis Leber können diese Verletzung transformieren. Die eigenen Strukturen dürfen wieder erfahren und gelebt werden.
Im Organkreis Pons geht es unter anderem um eine entspannte Koordination der beiden Hirnhälften mit den Körperhälften. Jede Umerziehung hinterlässt hier eine stresshafte Ladung, die eine Art dauerhaften Krisenzustand hervorruft. Wenn man die Pons behandelt, darf die Energie zwischen den Hemisphären wieder frei fließen. Das Verbot der Linkshändigkeit und die Umerziehung ist mit einem massiven Mangel an Mitgefühl verbunden. Behandlungen des Organkreises Herz können diese als sehr schmerzhaft erfahrene und gespeicherte Lieblosigkeit transformieren. Die Stärkung der Herzenergie gibt dem Klienten außerdem die Kraft, seiner rechten Körperhälfte zu verzeihen, die ihn ja in der Phase der Umerziehung verraten hat.

Resümee: Die Tibetische Energiearbeit gibt uns die Möglichkeit, Menschen auf jeder Stufe des Pfades zu unterstützen. Sie hilft spirituelles Potential zu entfalten und Blockaden aufzulösen, auch lassen sich viele körperliche, energetische Erkrankungen heilen und nicht zuletzt als psychotherapeutische Methode ist sie von unschätzbarem Wert.
Dass diese Methode uns heute zugänglich ist, ist ein großes Geschenk, und wir leben in einer Zeit in der die Menschen soweit sind, dieses Geschenk auch annehmen zu können.

Michaela Bergmeier
ist Heilpraktikerin für tibetische Energiearbeit, schamanische Heilungen und Blütenessenzen.
Seit 16 Jahren arbeitet sie als Heilpraktikerin und begleitet Menschen auf ihrem Weg zu sich selbst - in Einzelarbeit, Workshops und Ausbildung.
0178 – 863 55 87
www.michaela-bergmeier.info