Spirituelle Bücher oder Filme?

Finden Sie hier:

DruckenE-Mail

Best Age

Frauen in den besten Jahren
Prof. Dr. Michaela Döll

portrait doell
Für viele Frauen sind die „Wechseljahre“ leidvolle Jahre. Sie leiden beispielsweise unter Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit. Viele Betroffene sind auch in ihrer Leistungsbereitschaft eingeschränkt. Hier sind Naturstoffe gefragt, die dabei helfen können den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Macht der Hormone
Sie sind die „Drahtzieher“ unseres Stoffwechsels – ohne sie läuft nichts im Körper. Hormone sind Botenstoffe, die in den verschiedensten Organen (etwa in den Eierstöcken, in den Nebennieren) gebildet werden und von dort in die Blutbahn eingeschleust werden. Mit dem Blut werden sie dann zu den Geweben im Körper geschleust in denen sie ihre Wirkung entfalten sollen. Wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper einer Frau und vor allem der weibliche Zyklus werden von den weiblichen Sexualhormonen gesteuert. Zu den wichtigsten weiblichen Hormonen zählen die Östrogene. Diese sind für den Eisprung wichtig, üben darüber hinaus eine Vielzahl von weiteren Funktionen im Körper aus (Tabelle). Sie sind die unangefochtenen „Stars“ unter den weiblichen Hormonen. Ob es nun um ein schönes, faltenfreies Hautbild, einen gut funktionierenden Fettstoffwechsel, um gesunde Blutgefäße, eine stabile Psyche oder auch belastbare Gelenke und Knochen geht: Die Östrogene sind hier ganz vorne mit dabei.

Der Hormonschwund bleibt häufig nicht ohne Folgen:
Vielfach stellen sich bei den betroffenen Frauen während der Wechseljahre eine Reihe von begleitenden Symptomen ein, welche die Lebensqualität beeinträchtigen können. So können in Deutschland etwa 70 Prozent der Frauen in dieser Lebensphase „ein Lied davon singen“. So können sich unter anderem Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen, Angstzustände und Schlafstörungen breit machen.
Bei etwa 20 Prozent der Betroffenen sind die Wechseljahresbeschwerden sogar so stark, dass sie nur eingeschränkt arbeitsfähig sind.
Damit ist für viele Frauen diese Lebensphase, die eigentlich neue Möglichkeiten der Orientierung bietet, teilweise erheblich belastet. Die Mitwirkung der Estrogene fehlt auch bei der Kollagenproduktion und so wird die Faltenbildung der Haut begünstigt und diese neigt vermehrt zu Trockenheit. Trockenheit ist auch das Stichwort für die Scheidenprobleme, die sich mit dem Estrogen- und Progesteronmangel zunehmend einstellen kann. Vielfach klagen Frauen dann auch über eine nachlassende sexuelle Lust, was dann auch die Partnerschaft belasten kann. Da der gefäßschützende Einfluss der Estrogene versiegt, steigt auch das Risiko für Herz-, Kreislauferkrankungen. Da Estrogene den Einbau des Kalziums in die Knochen begünstigen, steigt jenseits der Menopause auch die Gefahr für die Osteoporose sprunghaft an.

Naturextrakte aus Pflanzen können helfen
Viele Frauen möchten sich nicht der „chemischen Keule“ der klassischen Hormontherapie aussetzen und sind auf der Suche nach gut verträglichen Alternativen. Pflanzenextrakten können eine positive Wirkung auf die Hormonturbulenzen, die während der Wechseljahre stattfinden ausüben. So gelten beispielsweise die im Leinsamenextrakt vorkommenden Lignane als natürliche, „hormonartige“ Substanzen, die bei den typischen Begleiterscheinungen des „Wechsels“ für Linderung sorgen können. Untersuchungen haben gezeigt, dass Hitzewallungen, Schweißausbrüche und andere Beschwerden verbessert werden können.
Auch die Yamswurzel ist ein traditionelles Naturheilmittel in der Frauenheilkunde. Der dort vorhandene Wirkstoff Diosgenin gilt ebenfalls als Pflanzenhormon, welcher einen positiven Einfluss auf die hormonmangelbedingten Zustände ausüben kann. Von besonderem Vorteil ist das Borretschsamenöl, welches das „Nervenkostüm“ unterstützen und vor allem die Hautbeschaffenheit verbessern kann. Erfahrungen zeigen, dass die in diesem wertvollen Samenöl enthaltenen Fettsäuren zur Hautglättung beitragen können –Fältchen können damit auf natürliche Weise zu Leibe gerückt werden. Und das ganz ohne die heutzutage üblichen chirurgischen Eingriffe. Auch B-Vitamine sind während dieser Lebensphase von Bedeutung, denn sie „dirigieren“ die Nervenzellen, liefern „Power“ und sorgen, zusammen mit Vitamin C, für gute Stimmung.
Wenn Sie sich für den kostenlosen „Frauencheck“ zu den Wechseljahren interessieren, können Sie diesen unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-1010972 anfordern.

Aufgaben der Östrogene im Körper der Frau

  • Blutgefäße
    Verbesserung der Durchblutung
  • Fettstoffwechsel
    Günstiger Einfluss auf den Cholesterinstoffwechselbr /> Erhöhung des „guten“ und Senkung des „schlechten“ Cholesterins
  • Gebärmutter
    Beteiligung am Eisprung und am Einnisten der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut
  • Haut
    Beteiligung an der Kollagenbildung, Erhaltung der Feuchtigkeit der Haut, „pralles“ Hautbild
  • Knochen
    Begünstigen Einbau von Kalzium in die Knochen, Schutz vor Osteoporose
  • Vagina
    Förderung der Durchblutung, Schutz vor trockener Schleimhaut
  • Hitzestau und Wechselstimmung

Foto: M. Döll

Prof. Dr. Michaela Döll
Seit vielen Jahren Expertin im Themenbereich „Ernährungsmedizin“. Vortragstätigkeit im In- u. Ausland. Umfangreiche Publikationstätigkeit mit weit mehr als 130 Fachpublikationen. Autorin mehrerer Bücher. Expertentätigkeit in TV-Sendungen u. Hörfunk.
Tel.: (kostenlos): 0800 1010 972
email: prof.drmichaeladoell@t-online.de
www.fitness-gesundheit-antiaging.de

Buchtipp:

Der Frauengesundheitscode
Prof. Dr. Michaela Döll
Herbig Verlag, 19,99 €
ISBN 978-3-7766-2620-9