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Gibt es heute noch Quecksilber im Trinkwasser?

Von Martin Gayer

491719 original R K by Thorben-Wengert pixelio
Quecksilber gehört bekanntermaßen und nachweislich zu den giftigsten und gesundheitsgefährdendsten Substanzen dieser Welt. Aber ist es ausgerottet aus unserem Umfeld, wie die Lepra oder die Pest? Wäre sinnvoll, aber das Gegenteil ist der Fall.

Die meisten von Ihnen erinnern sich sicherlich an die Fieberthermometer in unserer Kindheit, in denen noch Quecksilber enthalten war. Und wenn wir damit gespielt haben, haben die Eltern Panik bekommen und es weggenommen.
Warum? Wenn so ein Fieberthermometer bricht, tritt das Quecksilber aus. Man sieht lustige silberne Kugeln, die sich schnell bewegen und es entsteht ein Quecksilberdampf, den man nicht sehen kann. Dieser ist hochgiftig und gefährlich. Sie müssen wissen, dass die Lunge Quecksilber sehr gut aufnehmen kann.
Heute sind nur noch wenige dieser Thermometer im Umlauf, dafür aber Sparlampen, die ebenfalls Quecksilber enthalten. Fast in jedem Baumarkt steht ein Karton in dem man seine Sparlampen hineinwerfen kann. Viele gehen dabei kaputt, und das Quecksilber tritt aus. So entsteht eine hochgiftige Dampfwolke in der Umgebung.
Quecksilber ist schwer und steigt nicht weit nach oben, Kinder und Kleintiere sind dadurch besonders gefährdet. Wenn sie also nach dem Gang zum Baumarkt Kopfweh oder Übelkeit empfinden, wäre das kein Wunder. Vielleicht bekommt auch ihr Hund Organleiden oder Nervenprobleme.
In Wasser eingelegtes Quecksilber ist unproblematischer, daher sollte in jedem Baumarkt ein Wanne voll mit Wasser stehen in die man die Sparlampen hineinlegt. Das würde das Risiko vor allem für die Mitarbeiter sehr senken. Schicken Sie diesen Artikel an jeden Baumarkt, den Sie in Zukunft besuchen wollen, und wenn Sie dort arbeiten, verlangen Sie mehr Sicherheit oder 500 Prozent mehr Gehalt als Risikozuschlag.

Wo kommt noch Quecksilber vor?

619719 original R by Petra-Dirscherl pixelio
In Pflanzenschutzmitteln, die bringen Jahr für Jahr tonnenweise Quecksilber in den Umlauf und somit ins Grundwasser.
Bei Impfungen bekommen Sie eine richtige Ladung, da erhalten Sie, oder leider Ihre Kinder, die 25.000-fache Menge Quecksilber, die in Deutschland in Trinkwasser zulässig ist. Man muss ganz schön naiv sein, wenn man glaubt, da ohne Schaden davonzukommen. Das sollte Teil der Aufklärungspflicht der praktizierenden Ärzte sein.
„So dumm wie ein Hutmacher“ ist ein alter Spruch, der daher rührt, dass Hutmacher frühzeitig verblödet sind. Als man feststellte, dass dies von dem Quecksilber kommt, welches die Hutmacher für mehr Glanz auf die Filzhüte rieben, wurde die Benutzung von Quecksilber bei der Hutherstellung eingestellt. Daraus sollte man eigentlich lernen (außer man ist so dumm …).

409582 original R B by Andreas-Morlok pixelio

Rund 25.000 Tonnen Quecksilber gelangen jährlich in die Umwelt. Viel davon erreicht das Grundwasser und auch unser Trinkwasser. Zum Glück gibt es heute sehr gute Wasserfilter die diesen Stoff bis zu 99% entfernen können.
Am Bodensee gibt es immer wieder Warnungen wegen Quecksilber im Wasser, was natürlich heruntergespielt wird. Wer will schon eine hysterische Bevölkerung.

Zu den 25.000 Tonnen gehört natürlich auch das „gute“ Amalgam, das viele von uns in ihrem Mund tragen. Diese Art von medizinischem Hilfsmittel sollte in meinen Augen nach heutigem Wissen verboten werden.

Und zu guter Letzt überrollt uns eine ganz neue Quelle von Umweltvergiftung. Die neue Gasförderung Fracking pumpt Flüssigkeiten mit giftigen Schwermetallen ins tiefe Erdreich um Gas zu gewinnen.
Die giftige Flüssigkeit wird wieder abgesogen. Leider gibt es ab und zu eine undichte Stelle und das Giftgemisch, unter anderen mit Quecksilber, verseucht unsere Umwelt.
In Deutschland schon mitten im Geschehen. Da sich die Umweltaktivisten um Atomkraftwerke versammeln, kann Fracking in aller Ruhe unser Land in Gefahr bringen.

Schauen Sie nicht länger zu, ich glaube Sie können etwas dagegen tun.


Martin Gayer
ganzheitlicher Gesundheitsberater und Produktentwickler, Esslingen
Email: nordstern@gayer.eu

 

Fotos:
Energiesparlampen: © Thorben Wengert  / pixelio.de
Landwirtschaftliche Fläche: © Petra Dirscherl  / pixelio.de
Fieberthermometer: © Andreas Morlok  / pixelio.de