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Wale & Delphine

Wenn Gott noch einmal zu uns auf die Erde kommt, dann in Gestalt eines Wales …
Von Michelle Naumann

naumann delphine
Das waren die letzten Worte eines des berüchtigtsten Walfängers aller Zeiten – Herman Melville, bekannt durch sein Werk „Moby Dick“ (Der weiße Pottwal).

Jeder Mensch, der den Walen und Delphinen einmal persönlich begegnet ist, kann Melvilles letzte Worte verstehen. Ihre immer währende Freude, Liebe und Leichtigkeit springt auf uns über, wenn man mit ihnen zusammen ist, aber auch wenn man etwas Schönes über sie liest oder sich ihre Gesänge auf einer CD anhört.
Sie besitzen unter anderem Fähigkeiten, welche der Menschheit verloren gegangen sind, wie zum Beispiel die Fähigkeit der Verständigung ohne Buchstaben und Worte. Wir befinden uns jetzt in einer Zeit, wo wir diese Fähigkeiten zurück erobern können. Die Wale und Delphine bieten uns hierzu ihre Unterstützung an.

Die Natur ist der Garten Gottes
Dieses offene Geheimnis wurde von Poeten und Weisen durch die Jahrhunderte getragen. Durch jeden Grashalm, jeden Stein, jedes Tier, wie auch durch die Elemente spricht der Schöpfer zu uns. Je ruhiger wir sind und je feiner unsere Wahrnehmung, umso deutlicher können wir diese Stimme hören.
Es gibt in uns eine kleine Antenne, unsere Seele, die diese Stimme nicht nur wahrnimmt, sondern auch versteht. Es handelt sich dabei um eine universelle Sprache, die jedes Wesen der Schöpfung verstehen kann, wenn es seinen Empfänger darauf einstellt.

naumann pottwal

Die Sprache der Tiere – die Sprache des Herzens
Es ist bekannt, dass sich die Tiere über eine Art Bildsprache verständigen. Die Bewohner des sagenumwobenen Inselstaates Atlantis sollen sich ebenfalls mittels Bildersprache ausgetauscht haben. Und es gibt auch heute noch Urvölker, sowie Menschen in unserer modernen Welt, die sich diese Fähigkeit bewahrt bzw. reaktiviert haben. Mehr und mehr Menschen erinnern sich an diese unmissverständliche Art der Verständigung. Interessant ist dabei, dass sich nicht nur Tiere der gleichen Art unterhalten können, sondern auch verschiedene Spezies untereinander und die Menschen aller Nationen.

Jede Krankheit kann geheilt werden, aber nicht jeder Patient.
Indianisches Sprichwort

Als uns auf Wunsch eine Pottwal-Mutter ihr Neugeborenes vorführte
Vor zwei Jahren hatte sich in Windeseile verbreitet, dass sich eine Pottwal-Mutter mit ihrem nur drei Tage jungem Baby vor unserer Insel aufhalte. Dementsprechend waren wir nicht die Einzigen, welche sie bewundern wollten.
Wir befanden uns in einem der sieben Boote, die sich in dem Meeresabschnitt aufhielten. Die beiden Wale waren leider sehr weit von uns entfernt. Jemand von unserer Gruppe wünschte sich, dass die Walmutter doch vielleicht zu uns käme, um uns ihr Junges zu zeigen.
Kurz darauf geschah etwas sehr merkwürdiges. Wir sahen, wie die Mutter plötzlich drehte, die Spur wechselte und in unsere Richtung schwamm. Unsere Herzen begannen höher zu schlagen, als sie mit ihrem Kleinen direkt am Boot vorbei schwamm und uns dieses vertrauensvoll und stolz präsentierte.
Das etwa einen Meter große Baby wirkte neben ihrer 16 m großen Mutter wie ein winziger Wurm. Es war sehr berührend zu sehen, wie das Kleine immer aus dem Wasser hüpfte, um mit der Mutter Schritt halten zu können.
Derartige Geschichten, wo wir immer das Gefühl hatten, das die Wale und Delphine unsere Gedanken lesen können, gab es unzählige in den letzten Jahren, so dass man eine Zufälligkeit nahezu ausschließen kann.
Die Wale und Delphine bringen uns Menschen diese vereinende Sprache wieder näher. Wichtig ist, dass auf beiden Seiten alles freiwillig und ohne Zwang geschieht.
Manchmal bedarf es nur eines kleinen Erlebnisses, um das alte Wissen wieder zu beleben.

Das Sonar-System der Delphine übertrifft jedes Röntgen- und Ultraschallgerät.
Sie können uns Menschen in Sekundenschnelle von Kopf bis Fuß scannen und ein perfektes Röntgenbild erstellen. Ihr Sonar-System kann weit mehr als jedes von Menschenhand nachgebaute Röntgen- oder Ultraschall-Gerät.
Die Delphine schauen direkt auf den Grund unserer Seele, wo oft viele Beschwerden ihren Ursprung haben. Sie können uns jedoch nur zur Seite stehen, wenn wir uns dafür öffnen und wenn wir bereit sind, eventuelle Veränderungen vorzunehmen.
Es handelt sich um eine völlig andere Form der Unterstützung, als sich das viele Menschen vorstellen. Es ist für unseren begrenzten Verstand schwierig, sich die Dimension der Wirkungsweise der Wale und Delphine vorzustellen.
Manche Menschen, welche beispielsweise große Ängste vor tiefen Gewässern hatten, schwammen nach Begegnung mit Delphinen, mit ihnen zusammen mitten im Atlantik.

Warum lieben die Wale und Delphine die Menschen so sehr?
Weil sie absolut selbstlos sind und ihre Liebe überdimensional und bedingungslos ist. Eigenschaften, welche ein sehr hohes Bewusstsein voraussetzen. Wenn dies nicht der Fall wäre, wie könnten sie uns Menschen dann noch lieben.
In unserem letzten Artikel hatten wir bereits erwähnt, dass die Wale und Delphine die Hüter dieser Erde sind, und da wir Menschen ein Teil dieser Erde sind, behüten sie  sozusagen auch uns.

Ohne die Wale und Delphine ist die Menschheit verloren.
Indianische Weisheit


Fotos: Michelle Elke Naumann

portrait naumannMichelle Elke Naumann
organisiert seit zehn Jahren Reisen zu freien Walen und Delphinen zum Azoren-Archipel. Ihre enge Verbindung zu diesen Wesen und die ruhige, harmonische Atmosphäre, ermöglichen Begegnungen auf einer tiefen Ebene. Sie verbindet Wissenschaft, Intuition und langjährige Erfahrung mit den Walen und Delphinen. Die Verfasserin startet 2014 eine europaweite Tour, wo sie in Form von Ausstellungs-Veranstaltungen die Botschaften der Wale und Delphine vielen Menschen näher bringt.
www.rufderwale.com, Info: 089-724 056 93