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Albersdorf
Ein norddeutscher Kraftplatz

Von Hadeswintha Schröer

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Die göttliche Führung ist für jedermann erfahrbar und nachzuvollziehen, wenn man lernt, auf die entsprechenden Hinweise bzw. Signale zu achten. Bei mir begann es 1994 mit dem Thema „Erdheilung“, wo ich ganz klar aus der geistigen Welt zu den zu behandelnden Orten „geschickt“ wurde. Entweder sah ich sie vorher im Traum oder ich hörte ein Wort – ohne dies zunächst einordnen zu können, wie „Boltenhagen“, wo ich später mehrfach Erdheilungen abgehalten habe. Auf manche Plätze wurde ich durch Teilnehmer aufmerksam, andere fand ich durch Fotos in Büchern.

So erging es mir mit Albersdorf in Dithmarschen, das ich nicht kannte. 1993 entdeckte ich in einem Reiseführer ein Foto vom „Brutkamp“, das mich förmlich umhaute: ein Dolmengrab mit einem riesigen Deckstein über einer Kammer. Es soll der größte in ganz Norddeutschland sein! Sofort wusste ich, dass ich dahin musste – und sei es zunächst nur aufgrund meines Interesses für die Megalith-Kultur. Denn große Steine haben mich von jeher magisch angezogen …
Doch bis ich zur Erkundung dorthin kam, dauerte es einige Zeit. Da bereits entpuppte sich die Angelegenheit als viel weitläufiger als gedacht, weil noch einige aufregende andere Stellen zu besichtigen waren, wie der „Schälchenstein von Bunsoh“. Auch er gilt als der größte der Region; auf jeden Fall ist er der spannendste, den ich kenne …
Bis ich dann mit der ersten Gruppe zur Erdheilung dort erschien, verging wieder Zeit. Aber da hatte ich schon die Informationen zu diesem ausgedehnten, uralten Heiligtum und Kultplatz unserer Ahnen erhalten. Wir können uns ja immer noch nicht vorstellen, dass und wie die sich weiträumig fortbewegt haben. Dabei vergessen wir, dass die Eingeweihten der frühen Tage nicht nur telepathisch miteinander kommunizierten (wie wir es nicht mehr können), sondern sich auch per Teletransportation über weite Strecken bewegten …
Dazu dienten ihnen eben auch die von Mutter Erde zur Verfügung gestellten, heute teilweise noch vorhandenen Energielinien. Und natürlich die zwischen oder auf ihnen befindlichen Kraftplätze, die durch entsprechende Rituale in ihrer ursprünglichen Kraft aufrechterhalten und unterstützt wurden. So ist es jahrtausendelang in Albersdorf geschehen, aber das ist alles längst vergessen. Auch, dass die Kultplätze einst miteinander vernetzt waren.
Wenn wir heutzutage dorthin gehen, schaffen wir durch unsere pure Anwesenheit eine neue Verbindung. Uns ist ja gar nicht bewusst, dass wir überall unsere Energie hintragen, wo auch immer wir sind. Und dass wir sie auch hinterlassen … Manchmal kommt an solchen Kraftorten eine uralte Energie hoch, die von uns selber stammt, die wir dann auflösen und unser Karma dort erledigen dürfen. Ein solcher Ort ist Albersdorf eben auch.
Wenn man sich im Wald nahe dem Flüsschen Gieselau den Langbetten nähert, ahnt man nicht, um welch wichtige Stelle im Gesamtgefüge es sich handelt. Als ich sie kennenlernte, waren sie noch von Bäumen mit dem für Kraftplätze typischen Aussehen bewachsen: nämlich kugelrund. Im Zuge der Umgestaltung der Gegend in einen „Steinzeitpark AÖZA“ wurden viele Bäume – zu meinem Entsetzen! – gefällt. Dadurch ist die energetische Situation extrem zum Nachteil verändert.

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Und der Anblick der kümmerlichen Reste der ehemals großartigen Steinsetzungen, mit ihren Einweihungs- oder Versammlungskammern, ist eher schockierend als erhebend. Denn diese drei Langbetten dienten ursprünglich der ausgewogenen Energieverteilung der Kräfte von Mutter Erde. Eines der Langbetten (bis zu 70 Meter lange Erdwälle, mit großen Steinen ummantelt) ist männlich gepolt, das zweite weiblich und das dritte (am schlimmsten zerstörte) neutral. Dieser Energieausgleich strahlte einst in einem Umkreis von über 500 Kilometern ins Land, ja bis nach Dänemark hinein. Trotz aller Zerstörung wirkt er durch die Erdheilung immerhin wieder bis zu 250 Kilometern!
Ähnlich katastrophal wie die Zerstörung der Langbetten hat man einen Energiehügel mitten im Ort durchbohrt und mit einem Aussichtturm bestückt. Seine Stärke wurde ihm so genommen. Von oben kann man gut erkennen, wie weit die Ausstrahlung des Kraftplatzes geht. Selbst der Nord-Ostsee-Kanal profitiert noch davon. Im Wäldchen darunter sind die ankommenden Energielinien, die sich im Hügel bündeln, am Wuchs der Bäume deutlich zu erkennen.
Ganz in der Nähe befindet sich der wundervolle „Brutkamp“. Sein Name entstand vermutlich dadurch, dass sich dort Verliebte heimlich trafen, als er noch fern der Behausungen lag. Inzwischen ist er von Häusern regelrecht umzingelt und die vor Kraft und Originalität strotzenden Bäume rings um ihn beschützen ihn nur notdürftig. Als Gruppe machten wir dort eine merkwürdige Erfahrung. Nach einer Erdheilung beschäftigte sich jeder noch auf seine Weise mit dem riesigen, bearbeiteten Granit.
Einige hatten plötzlich keine Kopfschmerzen mehr, andere fühlten sich high und wieder andere hatten den Eindruck, gar nicht mehr auf der Erde zu sein bzw. in einer anderen Dimension. Uns allen war klar: das hier ist nicht nur ein einfacher Findling, der ist magisch bearbeitet. An diesem Ort haben mit Sicherheit Einweihungen stattgefunden. Es fiel uns schwer, danach in den normalen Alltag zurückzukehren … Bei den Nachfolgebesuchen hatten die Teilnehmer ähnliche Empfindungen.

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Ein weiterer Höhepunkt ist der „Schälchenstein von Bunsoh“, der in einem aufgebrochenen Grabhügel steht. Hier haben wir es mit einer engen Kammer zu tun, die von drei Granitsteinen bedeckt ist. Der vordere ist übersät mit kleinen Mulden bzw. Schälchen oder Näpfchen. Das ist aber nicht das Besondere daran, denn das gibt es häufiger (Steine von ehemaligen Quell-Heiligtümern). Auf ihm befinden sich jedoch Hand- und Fußabdrücke sowie ein uraltes Sonnen- und ein Kosmossymbol. Wobei es leider in den letzten Jahren immer schwieriger geworden ist, diese Zeichen zu erkennen, da sie stark verwittern.
Das Aufregende nun an diesem Stein ist zum Einen, dass es sich hier um eine Sternenkarte handelt! Auch das gibt es anderswo, aber wenn man die Hände auf den Abdruck der Händchen legt, geschieht etwas Ähnliches wie beim Brutkamp: es kann sein, dass man abhebt! Dass man sich in eine andere Dimension versetzt fühlt … Das erlebt naturgemäß nicht jeder, denn sensibel muss man für diese außergewöhnlichen Erfahrungen schon sein – aber Erdheiler sind das ja sowieso.
So kann man leicht nachvollziehen, welch große Bedeutung dieser Kraftplatz Albersdorf in Vorzeiten (die mir mit zehntausend Jahren angegeben wurden) hatte. Auch heute noch strahlt er wieder starke Energie in die Umgebung ab und ist so, wie viele seiner Art, gerüstet für die neuen einstrahlenden Energien aus dem Kosmos. Aber auch diese Stärke muss gepflegt und unterstützt werden. Eine Aufgabe, um die wir als Erdheiler uns kümmern.

In diesem Sinne: arbeiten wir daran!

portrait-schroeerHadeswintha Schröer
arbeitet seit 1972 spirituell. Seit 1994 Channel für aufgestiegene Meister, Medium für Engel der Ratsuchenden, die im „Engelgespräch“ Antworten auf Lebensfragen erhalten. 1997 Gründung des „Zentrums für neues Bewusst-Sein: Krystall-Pyramide“. Seit 1995 Erdheilung mit Gruppe, Vorträge. Ab 1998 Seminare, Bücher, Reisen nach Ägypten u. Malta. www.erdheilung.eu

Fotos & Text: Hadeswintha Schröer