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Emotionale Transformation und Heilung auf Zellebene

Von Kevin Billett

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Seit Urzeiten hält sich der Mythos, dass Menschen, die eine Krankheit haben, etwas falsch gemacht haben müssen. Religionen pflegten diese Vorstellung über Jahrtausende. In der Bibel heißt es, wenn jemand von einem Leiden heimgesucht wird, straft Gott ihn für eine Sünde. Im Mittelalter haben die Menschen – und selbst die eigene Familie – Kranke gemieden, weil sie glaubten, diese seien schuldig und von Gott verflucht.

Selbst heute, da wir aufgeklärter denken, setzt sich der Mythos in Variationen fort: Die Vorstellung, dass wir Schuld an unserer Krankheit sind, ist immer noch weit verbreitet. Nur ist es nicht mehr Gott, der uns bestraft. Wir tun es selbst durch ungesunde Gedanken und negative Emotionen. Und tatsächlich scheint es dafür viele Belege zu geben.

Forschungen im Bereich der Psycho-Neuro-Immunologie haben schlüssig belegt, dass unsere Gedanken sofort und direkt unsere Körperchemie beeinflussen, und das Immunsystem unterdrücken können. Es ist bekannt, dass Menschen, die sich oft ärgern, leichter einen Herzinfarkt bekommen, und dass Stress Magengeschwüre begünstigt. Nur Glück und Zufriedenheit scheinen gesund zu sein, und es gibt Untersuchungen, die bringen Trauer, Angst oder Groll sogar mit der Entstehung von Krebs in Verbindung.
Wenn also alle diese heftigen Emotionen sogar Krankheiten verursachen können, ist es dann überhaupt ratsam, etwas Negatives zu denken oder zu fühlen? Viele der modernen Methoden der Persönlichkeitsentwicklung und mentale oder energetische Heilmethoden zielen darauf ab, uns von diesen gefährlichen Gedanken und Gefühlen zu befreien. Im Neurolinguistischen Programmieren lernt man, sie umzudeuten. Man lässt sie kleiner oder schwächer erscheinen und schiebt sie weg. Im kreativen Visualisieren lernt man, negative Gedanken durch positive Bilder zu ersetzen. Einige Therapeuten glauben an Affirmationen, daran, stetig positive Aussagen zu wiederholen. Andere lehren Meditation und den Verstand zur Ruhe zu bringen. Es gibt Workshops zu emotionaler Katharsis, während andere analysieren um die Verantwortlichen dafür auszumachen, dass man sich so fühlt. Jedoch immer geht es darum, negative Gedanken und Gefühle loszuwerden.
Aber warum werden dann Menschen, die all das tun, immer noch krank? Wie kommt es, dass jemand, der sich ausgeglichen, zentriert und erfüllt fühlt, jemand, der sich gesund ernährt und sich viel an der frischen Luft bewegt, trotzdem Krebs bekommt? Wenn unsere alltäglichen Gedanken und Gefühle Krankheiten verursachen würden, wie kann dann jemand von einer Krankheit heimgesucht werden, der eigentlich bei bester Gesundheit ist?
Jemand, der diese Situation am eigenen Leib erfahren hat, ist Brandon Bays. Sie war eine von denen, die alles richtig gemacht hatten. Sie arbeitete seit zwölf Jahren in der Naturheilkunde, war Ernährungsberaterin und lehrte im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden. Sie ernährte sich gesund und vegetarisch, trieb jeden Tag Sport, lebte direkt am Meer mit frischer Luft und trank gereinigtes Wasser. Und noch wichtiger, sie war seit 18 Jahren glücklich verheiratet, erfüllt und mit sich und der Welt zutiefst in Frieden. Und doch wurde 1992 ein Tumor bei ihr diagnostiziert, so groß wie ein Basketball.

Dazu sagt sie selbst: „Ich war gezwungen, über alles hinauszugehen, was ich jemals in der Naturheilkunde gelernt hatte – ganz offensichtlich war das noch nicht die ganze Wahrheit gewesen. Darum musste ich noch weiter in die Tiefe gehen. Ich wurde in einen umfassenden seelischen Prozess geworfen, der mich vollständig befreite und heilte.“
„Ich durchlief einen tiefengreifenden Prozess der Innenschau. Zu meiner eigenen Überraschung entdeckte ich in dem Tumor eine ungelöste traumatische Erinnerung aus meiner Kindheit. Durch einen kraftvollen Prozess war es mir möglich, diesem alten Thema noch einmal zu begegnen, es zu lösen, zu vergeben und es zum Abschluss zu bringen. Als das geschehen war, durchlief mein Körper ganz von allein einen natürlichen Heilungsprozess. Ich brauchte den Tumor nicht als aufgelöst zu visualisieren, keine Affirmationen, keine neue Bedeutung für meine Emotionen. Es hatte absolut nichts mit meiner gegenwärtigen Ernährung, meinem Lebensstil, meinen Gedanken oder Emotionen zu tun.“
Nach sechseinhalb Wochen wurde sie als geheilt erklärt. Der Tumor war nicht mehr auffindbar, ohne Medikamente, ohne Operation. Brandon selbst vermutet, dass ihre Erfahrung auf einer Zell-Erinnerung beruht.

In seinem Buch Quantum Healing stellt Dr. Deepak Chopra die These auf, dass in unseren Zellen oft Traumata und unterdrückte Emotionen als Phantom-Erinnerungen gespeichert sind. Er zeigt auf, dass diese Zellerinnerungen subtil und über lange Zeit unbemerkt wirken, bevor sie erst viele Jahre später Krankheiten und Beschwerden verursachen können. Was Brandon also entdeckt haben könnte, war eine Möglichkeit, Zugang zu speziellen Zell-Erinnerungen zu bekommen, und weit wichtiger, sie aktiv zu lösen und loszulassen.
„Erst als ich die zugrundeliegende Ursache meines Zustandes entdeckt hatte,“ fährt sie fort, „konnte mein Körper ganz natürlich mit dem Selbstheilungsprozess beginnen. Er heilte vollständig und perfekt, ohne dass ich darüber nachdenken oder etwas dazu tun musste.“
Sie ist davon überzeugt, dass die Möglichkeit, auf diese Weise am eigenen Heilungsgeschehen teilzuhaben, für jeden von uns besteht.

Für Brandon hat es funktioniert, aber wie ist das mit uns anderen?
„Es ist für jeden möglich, der bereit ist, an seinem eigenen Heilungsprozess mitzuwirken“, bestätigt sie. „Mit diesem Vorgehen haben sich bereits hunderttausende Menschen aller Arten emotionaler und körperlicher Probleme entledigt. Diese kraftvolle Methode zeigt beeindruckende, tiefgreifende, und nachhaltige Wirkung. Chronische Schmerzen lösen sich einfach auf, lange bestehende Panik-Attacken verschwinden. Selbstwertprobleme gehen, Süchte fallen einfach weg, und Krankheiten – chronische und akute – können sich lösen und gehen. Die zahlreichen Erfahrungsberichte, die uns immer wieder erreichen, sind Zeugnisse des Mutes und beweisen, dass die dem Körper innewohnende Intelligenz seine eigene Medizin ist.“

Meine eigene Erfahrung, wenn auch weniger dramatisch als Brandons, ist nicht weniger bemerkenswert. Vom Teenageralter an litt ich an klinischen Depressionen. Obwohl ich ein relativ erfolgreicher Geschäftsmann war, meistens extrovertiert und mit positiver Lebenseinstellung, hatte ich oft Phasen der Verzweiflung. Dann fühlte ich mich nicht in der Lage, morgens aufzustehen. Tagelang konnte ich nicht zur Arbeit gehen, lag auf dem Sofa, unfähig, mich zu mehr als zu Fernsehen und Schlafen zu motivieren. Der Rat meiner Familie, entweder zu lernen, damit zu leben oder mich zusammenzureißen, war mir weder Trost noch Hilfe. Medikamente kamen für mich nicht in Frage.
Mit Ende Dreißig wurde es unerträglich. Von Freunden und Familie entfremdet, war es mir nicht mehr möglich, mich lange genug zu konzentrieren, um eine halbwegs intelligente Konversation zu führen. Zu meiner Besorgnis fand ich mich oft in meinem Auto ganz woanders wieder und hatte keine Ahnung, wie ich dort hingekommen war. Vor Verzweiflung dem Selbstmord nahe wandte ich mich an meinen Hausarzt, der mir einen Psychiater empfahl. Da ich keine andere Wahl hatte, nahm ich auf seine Empfehlung hin täglich 40 mg Prozac. Zumindest ermöglichte mir das, normal zu funktionieren. Allerdings schien mir alles nur noch irreal zu sein, und was mich noch mehr beunruhigte, es machte mich aggressiv, so dass ich wieder in Depressionen verfiel.

In diesem Moment, 1994, begegnete ich zum ersten Mal Brandon Bays. Ein Freund empfahl mir eine Therapiesitzung – ich willigte ohne große Begeisterung ein. Aber was ich erlebte, war vermutlich die größte Offenbarung meines bisherigen Lebens. Von ihr ermutigt, die Emotionen, die unter der Depression lagen, zu entdecken, kam ich schließlich an eine so überwältigende Hoffnungslosigkeit, dass ich alles gegeben hätte, ihr zu entkommen. Als ich sie letztendlich zuließ, wurde es allmählich leichter. Und als ich das Thema aus meiner Kindheit mit meinem Vater löste, die Ursache des Ganzen, fühlte ich solch einen tiefen inneren Frieden, eine Stille und Vertrauen, dass ich wusste, das konnte mir niemand jemals wieder nehmen.
Innerhalb von 48 Stunden wurde es schmerzhafter, Prozac einzunehmen, als es wegzulassen. Entgegen ärztlichem Rat setzte ich es ab. Und obwohl ich niemandem rate, derartige Medikamente so abrupt wegzulassen, machte ich die Erfahrung, dass das tiefe Wohlbefinden, das ich in mir entdeckt hatte, blieb. Seitdem habe ich keinen einzigen Moment der Depression mehr erlebt.

„Ich bin davon überzeugt“, sagt Brandon, „dass Gedanken uns nicht grundsätzlich schaden. Wir können wählen, was wir damit tun, und das macht den Unterschied aus. Wählen wir, sie zu akzeptieren und sie gehen zu lassen, oder wählen wir, ihnen eine besondere Bedeutung zu geben, sie festzuhalten, oder noch schlimmer, uns in ihren Bann ziehen zu lassen. Nur dann können sie unserem Körper schaden.“
„Das gleiche mit Emotionen. Gefühle frei zu fühlen ist grundsätzlich gesund. Wenn sie voll gefühlt werden, können sie normalerweise gar nicht länger anhalten als einige Minuten, wobei sie uns von innen her „reinigen“. Wenn wir aber eine Geschichte damit verknüpfen und uns und anderen die Schuld geben, lässt das die Emotionen fortbestehen. Drücken wir sie dann nicht aus sondern unterdrücken sie stattdessen, können sie als „Zell-Erinnerungen“ im Körper feststecken und später gesundheitliche Probleme verursachen.“
„Wir brauchen uns von nichts zu befreien. Alles, was es braucht ist, ganz einfach nur zu akzeptieren, zu vergeben und anzunehmen was bereits da ist. Die Möglichkeit, eine gesunde Beziehung zu unserem Verstand, unserem Körper und zu unseren Emotionen zu entwickeln, steht jedem von uns frei.“

portrait billetKevin Billett,
Mitbegründer und leitender Geschäftsführer von The Journey Seminars und Entwickler des Visionary Leadership Programms bietet in Zusammenarbeit mit Brandon Bays (seiner Ehefrau) seit mehr als 15 Jahren Seminare im Bereich Persönlichkeitsentwicklung an.
Er leitet Workshops und Retreats, in denen wir erkennen können, in welchen Bereichen wir uns selbst klein halten. Wir lernen die unnötige und uns einschränkende Reflexhaltung dem Leben gegenüber abzustreifen, die uns machtlos, unerfüllt und erfolglos sein lässt und können dadurch unsere tatsächliche Größe und das Potenzial leben, das schon immer in uns war.
Kevin entwickelt seine Arbeit fortwährend weiter und setzt sich dafür ein, die kraftvolle Methode, die fähig ist, unsere Denkmuster zu verändern, auch in Unternehmen und Organisationen zu bringen. Teile seiner bahnbrechenden Arbeit hat er in dem Buch „Bewusstsein als neue Währung“ veröffentlicht, das er zusammen mit Brandon Bays verfasst hat und in dem er das Angstbewusstsein thematisiert, das zurzeit die Welt ergreift. Kevins größte Liebe gilt der vollkommenen Verwirklichung unseres tiefsten, menschlichen Potentials.
„Es ist an der Zeit, dass die Menschen realisieren, das uns allen ein zwingend erforderlicher Wandel bevorsteht – wir müssen aufwachen, wir müssen aufhören, so zu tun als ob, und wir müssen uns unseren Ängsten stellen, anstatt sie tief in uns zu begraben oder vor ihnen davonzulaufen. Nur wenn das geschieht, können wir beginnen, uns bewusst zu verhalten, bewusst zu wählen und bewusst Führungsstärke einzusetzen – aus Integrität, Ganzheit und authentischer, innerer Stärke heraus. Die Alternative, und damit haben wir weit mehr Erfahrung, wird uns letztendlich unterminieren und zerstören.“ –  Kevin Billett
Mehr über das Visionary Leadership Programm:
www.consciouscompanyworldwide.com

 

portrait baysBrandon Bays
The Journey ist das Lebenswerk von Brandon Bays, deren persönliche Erfahrung eindrucksvoll beweist, wie heilsam Verzeihen und die Auseinandersetzung mit inneren, unverarbeiteten Wunden ist. Innerhalb von noch nicht einmal sieben Wochen verschwand dadurch ein basketballgroßer Tumor – ohne Medikamente und ohne Operation.
Heute werden Journey-Seminare in mehr als 30 Ländern auf fünf 5 Kontinenten angeboten, durch die schon viele Tausende zu einem Leben in Glück, Gesundheit und tiefem inneren Frieden gefunden haben.
Informationen: Journey Team Deutschland
Tel.: 030 - 48491638, germany@thejourney.com
www.thejourneydeutschland.de
www.thejourney.com