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Wenn »Mann« zu nichts mehr Lust hat

Von Prof. Dr. Michaela Döll

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Nicht nur Frauen, auch Männer können unter Wechseljahresbeschwerden leiden. In der „Männermedizin“ wird das auftretende Syndrom als „Klimakterium virile“ oder auch als „Andropause“ bezeichnet, was schon deutlich darauf hinweist, dass die abnehmende körpereigene Hormonproduktion ursächlich an den auftretenden Beschwerden mitbeteiligt ist. Jedoch gibt es in der Naturheilkunde Therapieansätze, die dabei helfen können der „Unlust“ des Mannes, der häufig angeschlagene Psyche und dem allgemeinen Leistungsabfall entgegen zu wirken.

Mit den Jahren stellen sich häufig Sexualstörungen ein. Sexuelle Unlust, Energieverlust und ein Nachlassen der körperlichen und geistigen Kräfte – die „Wechseljahre des Mannes“ können sich mit vielen Begleiterscheinungen darstellen. Auch gelegentliche Stimmungstiefs oder Depressionen können den Männern mit zunehmendem Alter zu schaffen machen.
Viele leiden unter Müdigkeit, Schlafstörungen und geistigem Leistungsabfall. Die Beschwerden können zwischen dem 35. und dem 70. Lebensjahr verstärkt auftreten. Vor allem Potenzstörungen stellen für die Betroffenen häufig eine Belastung in der Partnerschaft dar. Dabei sind die Betroffenen mit ihrem Problem nicht allein.
Untersuchungen haben gezeigt, dass etwa jeder zweite Mann jenseits des 50. Lebensjahres bereits mit diesem Problem zumindest zeitweise konfrontiert wird. Die Ursachen für die allgemeine und sexuelle „Unlust“ sind vielschichtig. Häufig spielt der mit zunehmendem Alter veränderte Hormonstoffwechsel eine Rolle. Vor allem die Sexualhormone (z.B. Testosteron) werden mit steigendem Lebensalter in abfallender Konzentration im Körper gebildet und damit können die tiefgreifenden Veränderungen des Mannes (z. B. Potenzstörungen) einher gehen. Auch Durchblutungsstörungen und andere Herz-, Kreislauferkrankungen kommen für sexuelle Störungen in Frage.

L-Arginin und Maca: Powerduo hilft den Männern wieder „auf die Sprünge“
Wenn Männern auf natürliche Weise wieder zu mehr Sexualität verholfen werden soll, dann können Naturstoffe wie der Einweißbaustein L-Arginin, in Kombination mit der aus Südamerika stammenden Macawurzel empfohlen werden. Aus der Aminosäure L-Arginin kann der Körper Stoffe herstellen, die für eine bessere Durchblutung des Genitalbereichs sorgen und damit eine bessere Erektionsfähigkeit ermöglichen. Ein weiterer Naturstoff – die Macawurzel – macht hier ebenfalls von sich Reden, denn der „Andenginseng“, wie die Pflanze aus Südamerika auch genannt wird, gilt als natürliches Potenzmittel und wird in der peruanischen Volksheilkunde auch bei Leistungsabfall und Stimmungsschwankungen angewendet.

Die Maca wurde von den Inkas bereits vor 2000 Jahren als kräftigendes Nahrungsmittel und als Energiespender benutzt. Wissenschaftliche Studien, die in den USA durchgeführt wurden, belegen eine deutliche Steigerung der sexuellen Lust und allgemeinen Leistungsfähigkeit. Auch bestehende psychische Beschwerden können, Untersuchungen zufolge, durch den „Andenginseng“ positiv beeinflusst werden. Interessant sind Daten aus südamerikanischen Studien, die auf eine verbesserte Fertilität durch Maca schließen lassen. Eine mehrwöchige Anwendung führte zu einer Verdopplung der Spermienanzahl. Die Studienteilnehmer berichteten von einem Anstieg des körperlichen Energiepotentials und einer deutlich verbesserten Libido.

Natürliche Leistungsaktivatoren sind gefragt
Und schließlich büßt „Mann“ mit den Jahren auch noch die körpereigene Produktion an Coenzym Q10 ein. Mit den Jahren lässt diese messbar nach, was mit deutlichen Kraftverlusten einher gehen kann, denn Coenzym Q10 ist für die Energiegewinnung und „Kraftakte“ des Körpers unverzichtbar. Ab dem 40. Lebensjahr sollten Männer daher an eine zusätzliche Coenzym Q10- Aufnahme denken, damit die körpereigene Energieproduktion nicht ins Stocken gerät. Aber auch die mit zunehmendem Alter häufig schlechter werdende Ausnutzung der B-Vitamine aus der Nahrung können das schwache „Nervenkostüm“ und die „Power“ des Mannes negativ beeinflussen. B-Vitamine spielen im „Konzert“ der Energiegewinnung als Cofaktoren eine wichtige Rolle und sind auch für die psychische Verfassung (mit)zuständig. Daher ist es ratsam für eine ausreichende Zufuhr an B-Vitaminen (vor allem Niacin, Vitamin B1, B2, B6, Biotin und Pantothensäure) zu sorgen. Diese können dazu beitragen den Nervenstoffwechsel wieder „auf Touren“ zu bringen, Müdigkeit abzubauen und Stimmungstiefs sowie anderen psychischen Beschwerden entgegen zu wirken. Empfehlenswert ist es bei bestehenden Beschwerden ein „Kraftpaket“ aus L-Arginin, Macawurzelpulver, Coenzym Q10 und B-Vitaminen als Kombination (Kapseln) anzuwenden.

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Prof. Dr. Michaela Döll

Seit vielen Jahren Expertin im Themenbereich „Ernährungsmedizin“. Vortragstätigkeit im In- u. Ausland. Umfangreiche Publikationstätigkeit mit weit mehr als 130 Fachpublikationen. Autorin mehrerer Bücher. Expertentätigkeit in TV-Sendungen u. Hörfunk.
Falls Sie sich für eine Broschüre zu diesem Thema interessieren sollten dann können Sie gerne die Autorin kontaktieren.
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