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Neues Weltbild und altes Glaubenssystem

Bewusstseinswandel:
Ein neues Denk- und Wertesystem entsteht

Von Marion Hirsch

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Warum Stimmungstiefs, Selbstzweifel, Verlust von persönlicher Wertigkeit und Aggression vorprogrammiert sind.

Wir sind geprägt durch unsere Vorfahren, Eltern, Großeltern, Schule, Kirche, Arbeit, Traditionen usw.
Bis noch vor zwei Generationen herrschte ein stark rationales und materialistisches Bewusstsein. Immer noch geprägt durch die Kriegszeit, in der Angst, Not und Überlebenswille immer gegenwärtig war. Die Gesellschaft hatte den Focus nach außen gelegt. Stets das Gesicht wahren, wenig Einblicke in das private Leben, wie es wirklich ist, geben, brachte in vielerlei Hinsicht das immer mehr zunehmende Bewerten von Personen und Situationen mit sich. Jeder war für sich abgegrenzt vom emotionalen Selbst, aber sehr bedacht auf das äußere Ansehen. Letztendlich vergaßen wir uns selbst, weil wir immer nur im Außen schauten. In der heutigen Philosophie nennt man es „Getrennt sein von allem was ist“.

Dieses stark rationale und materialistische Bewusstsein wurde durch ein neues, vorherrschend emotionales Bewusstsein abgelöst. Der Übergang war still und leise. Somit nutzen wir unsere alten Denk – und Glaubenssysteme, die uns gezeigt und gelehrt wurden. Wir Menschen leben und denken seit unvorstellbarer Zeit in Konflikten, welche stets nur eigene Bedenken und Ängste widerspiegeln. Immer wieder projizieren wir unsere inneren Unsicherheiten, Zweifel und Ängste auf andere und verleugnen damit Teile unseres inneren Seins. Dadurch zeigt sich ein starkes Bedürfnis an Anerkennung sowie Wertschätzung. Das Selbstwertgefühl versteckt sich unter dem Mantel ständiger Angst und Abneigung. Wir entfernten uns im Laufe der Jahrhunderte vom Wesentlichen. Früher war etwas „Gutes tun oder Gehorsam sein“ eine sichtbare Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit, die man nicht in Frage stellte.

 In der heutigen Konsumgesellschaft zeigt sich nicht mehr diese Notwendigkeit, geschweige denn die Selbstverständlichkeit, weil von allem zu viel da ist und zu viel Egoismus vorherrscht. Selbst wenn uns über die Medien die Armut von anderen Ländern gezeigt wird, wird bei uns weiterhin vieles weggeworfen. Die Sinnhaftigkeit im Ganzen fehlt. Wie sollen die Jugendlichen die wirkliche Not von Armut verstehen, wenn sie beobachten, wie wir mit dem Überfluss umgehen? Wie sollen sie Notwendigkeiten erkennen, wenn sich jeder selbst nur der Nächste ist? Der Wertewandel ist in vollem Gange. Die Wegwerfgesellschaft wurde nicht durch unsere Kinder produziert. Nein, sie schauen nur das ab, was wir ihnen vorleben. Auch wird ihnen über ständig präsente Werbung mitgeteilt, wie wichtig Egoismus und Macht sind.
Denn letztendlich ist es Macht, die uns alle antreibt, und die Angst vermittelt, wertlos zu sein. Es ist uns nur oft nicht bewusst. Wer nicht mithalten kann, bleibt auf der Strecke. Wird so nicht das Gefühl von Wertlosigkeit, Wut und Neid produziert? Wir tauschten Achtung und Duldung mit Missachtung, wechselten von Sanftmut in die Rache.

 Auch die Bedeutung des Kindes für die Familie erfuhr einen Wertewandel. Das Kind entwickelte sich von einem materiellen Wert für die Familie als Altersvorsorge, Stütze und Mitverdiener hin zu einem immateriellen Wert der Familie. Kinder werden nun aus emotionaler Sicht gezeugt. Nun werden mit dem Kind Lebenssinn, Liebe, Glück und Erfüllung verbunden. Wir vermitteln unbewusst unseren Kindern die Aufgabe, für das Glück der Eltern zuständig zu sein. Genau da zeigt sich sehr stark die emotionale Präsenz, die in diesem Bewusstsein vorherrscht.
Erst wenn wir erkennen, dass wir uns nur ein Stück aus unseren begrenzten, belasteten, alten Denk- und Verhaltensstrukturen, wo wir andere als „nicht in Ordnung“ betrachten, lösen und uns endlich als „nicht“ getrennt von allem sehen, ist ein harmonischeres Miteinander möglich.
Die Veränderungen verstehen!

Altes rationales und materialistisches Bewusstsein wurde ab ca. 1970 durch ein neues, vorherrschend emotionales Bewusstsein abgelöst. Dieses Wissen wurde nicht öffentlich gemacht. Es wurde / wird auch nicht in Schulen oder anderen Systemen gelehrt und somit werden weiterhin alte Denk- und Wertesysteme genutzt und mit dem neuen Bewusstsein vermischt. Dieses drängt uns in eine Ecke voller Missverständnisse. Wir verstehen die Welt und auch unsere Kinder nicht mehr. Es ist so, als gebe es eine neue geheime Sprache, die mit dem Verstand nicht fassbar ist. Das Gesprochene stimmt oft nicht mehr mit dem Gefühlten überein. Das nimmt uns das Urvertrauen. Zuviel Unehrlichkeit und Manipulationen in der Gesellschaft sowie in Familien, um Macht auszuüben oder ein bestimmtes Bild aufrecht zu erhalten, geben uns das Gefühl, in einem ständigen Kampf um Anerkennung und Liebe zu stecken.
 
Die Zeit des Umbruchs, in der wir uns jetzt befinden, wird von vielen Menschen für eine Neuausrichtung genutzt. Nach einer langen Reihe von Veränderungen im Außen spüren viele das Bedürfnis, die menschlichen Werte wie Freude, Wahrheit, Mitgefühl, Frieden und Liebe zu leben. Sie wollen nicht mehr auf Biegen und Brechen gefallen, sondern akzeptiert und geliebt werden, wie sie sind. Das neue Denk- und Wertesystem ist überall gegenwärtig und wartet darauf, umgesetzt zu werden.
 
In der relativ kurzen Phase unseres Erdendaseins müssten wir uns mehr um die Bereicherung unseres transzendenten Wissens kümmern. Es wird meist nicht erkannt, weil wir in Triebe und Leidenschaften verstrickt sind und immer wieder dazu aufgefordert werden, uns auf unsere Ratio zu fokussieren, erfolgreich zu sein, statt auf unser Bauchgefühl zu hören. Das Trachten und Streben richtet sich auf die Bewältigung des Alltags. Wenn wir ehrlich hinschauen, erkennen wir ein Festgefahrensein, ein immerwährendes Wiederholen von sinnlosen, unbedeutenden Alltagsroutinen, die nur der Pflichterfüllung und Macht unterliegen. Wir drehen uns im Kreis, verlieren die Träume und Leichtigkeit, die Kinder haben.

Im Neuen Testament steht ein tiefsinniger, wohl wahrer Satz, der mich zum Nachdenken brachte: „Wenn Ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet Ihr niemals das Himmelreich erlangen.“

Es bedeutet nicht, dass wir nun alle kindisch oder naiv werden sollen. Gemeint ist eher die Unbefangenheit, die kindliche Unschuld ohne Berechnung, dieses lebendige Gefühl von der Sicht der Dinge, die Begeisterung und Freude, die in Kindern sprudelt, ganz ohne die typische Rationalität der Erwachsenen. Wir sollten uns ein bisschen mehr entfernen vom Streben nach Gewinn, Karriere und Status, um wieder näher zu unseren wahren inneren Gefühlen zu gelangen, d. h. authentisch sein in Denken und Fühlen. Das dürfte die Bedeutung des Satzes sein.

Wir sind alle Schöpfer unserer Welt, und wenn wir so viel Leid, Gier, Macht und Kampf erzeugen konnten, sollte es dann nicht auch möglich sein, für mehr Liebe, Frieden und Geborgenheit zu sorgen? Wenn jeder für sich, in seiner persönlichen kleinen Welt sich so verhält, wird diese Idee sich ausbreiten.


Altes und Neues wieder auf gleichen Nenner bringen bedeutet:
Transzendentes Wissen in unsere veränderte Sinneswahrnehmung einbringen. Ein Integrieren neu überdachter Denk- und Wertesysteme, die den Bewusstseinswandel ohne Widerstände umsetzen lassen, eines tiefgreifender Wandel im Bewusstsein der Einheit und Ganzheitlichkeit. Daraus resultieren grundlegende Veränderungen in unserem persönlichen Leben, wie auch in allen Bereichen unserer Gesellschaft.
Dazu gehört etwa, in Konflikten lernen, bei sich zu bleiben, nicht die Schuld bei anderen zu suchen. Erkennen, dass es nicht um Schuld geht, sondern einfach nur um den nächsten Schritt zur Veränderung.
Sonst verrennen wir uns wieder nur in Streitigkeiten, wo es keine Gewinner und nur Verletzte gibt. Zur Umsetzung braucht es oft nur Verständnis und Erkennen der Unterschiede „damals und heute“ und ein Gefühl dazu, was man wirklich möchte, anstatt aus Gehorsam zu handeln und das Buhlen um Anerkennung.

Aber was läuft schief, was genau hat sich verändert?
Das neue Wissen im Bereich der quantenphilosophischen Wissenschaft möchte ich hier noch nicht erläutern. Schon allein das Erkennen und Umsetzen des neuen Bewusstseins birgt eine große Herausforderung mit sich. Dennoch müssen wir langsam beginnen, auch die Quantenphilosophie mit einzubeziehen.

Im Anschluss ein kleiner Auszug dessen, was mir bewusst auffiel und das Verständnis näher brachte, warum vermeintlich gleiche Erziehungsstrukturen andere Ergebnisse erzielen. Es zeigt ein Verständnis dafür, warum unsere Kinder eigene Wege gehen wollen, sich nichts sagen lassen und oft bockig und stur erscheinen. Sie fühlen / spüren etwas und sprechen es offen aus. Das erscheint oft respektlos, wo wir doch so viel Wert auf Respekt legen. Aber gehen wir wirklich respektvoll mit allem und jedem um? Bei Unverständnis dürfen wir hinterfragen, warum sie so oder so reagieren, was sie damit aussagen möchten, anstatt sie wieder an den Respekt zu erinnern, wodurch sie sich letztendlich wieder klein fühlen müssen.
Wir reagieren oft unangemessen, weil uns die Argumente und Widerworte nicht gefallen. Dennoch ist es das, was sie fühlen. Sie tragen das neue emotionale Bewusstsein in sich, werden aber meist nach den alten rationalen Vorstellungen erzogen. Ich spreche nicht davon, alles durchgehen zu lassen. Ich spreche davon, genau das vorzuleben. Wir vertrauen ihnen oft nicht, geben wenig Raum zur Selbstentfaltung, weil wir immer noch Gehorsam und Disziplin einfordern, ohne auf ihre Bedürfnisse zu schauen.
Wo stehen wir? Auf jeden Fall am Anfang einer neuen Gesellschaft, die neues Bewusstsein schöpft. Wir stehen am Anfang einer neuen Welt, in der es keinen Raum mehr geben sollte für Not, Hass, Leid und Ablehnung. Das bedeutet aber in erster Linie: zurück zur Wahrheit.
Wir alle kennen die Probleme dieser Welt. Wir alle suchen nach Lösungen. Doch wir suchen sie vergeblich im Außen, denn sie sind in uns selbst.
           
Dies ist nur ein wirklich kleiner Auszug an Veränderung von früher und heute. Sehr gut zu erkennen wie sich die Ebenen von Rational und Emotional verändert haben.

Alles beginnt im Fühlen. Das Fundament wo Wahrheit wächst.

portrait hirschMarion Hirsch
Ich bin 43 Jahre, verheiratet, Mutter von zwei eigenen und zwei von meinem Mann mitgebrachten Kindern. Ich habe seit 10 Jahren meine eigene Praxis. Praxisschwerpunkte liegen im Bereich Lebensberatung & Coaching.  Hypnose, EFT, 2Punkte Methode, geistige Chirugie und ganz speziell, psychoonkologische Begleitung bei Krebserkrankungen. Ich nutze dabei auch mein Wissen aus meinem psychologischen Studium sowie die Ausbildung bei Quantica  (www.quanten-physik.de) zum Life Scientist (bedeutet: „Ausbilder für das neue Weltbild“)
www.chakra-heilung.de und www.power-suggestion.de

Foto: Marion Hirsch