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Interview mit Hadeswintha Schröer

Geführt von Tanja Kwiatkowski

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Liebe Frau Schröer, Sie sind schon seit vielen Jahren eine treue NordStern-Kundin, die auch viele informative Artikel beigesteuert hat.
Dafür erst mal ganz herzlichen Dank.
Sie feiern in diesem Jahr das zwanzigjährige Bestehen der „Krystall-Pyramide – Zentrum für Neues Bewusst-Sein“. Hierzu gratulieren wir Ihnen ganz herzlich.
Das Jubiläum ist auch der Anlass, einmal mehr über Sie und Ihre Arbeit zu erfahren.

T. K.: Sie haben schon 1972 mit Ihrer spirituellen Arbeit begonnen. Wie kamen Sie, die ja Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte und Archäologie studiert hat, mit den Themen Pendeln, Numerologie und Tarot in Berührung?

H. Schröer:
Pendeln war der Auftakt – anfangs aus Neugier. Es hat sieben Jahre gedauert, bis ich es richtig konnte.
Zur Numerologie bin ich durch meinen mathematisch begabten Mann gekommen. Dieses wunderbare Instrument, um den tieferen Sinn seines Lebens zu erkennen, hat mich von Anfang an fasziniert. Alle Eltern sollten das möglichst früh für ihre Kinder machen lassen, dann wären sie auf vieles gut vorbereitet!
Die uralte Weissagekunst des Tarot, die ja ihren Ursprung in der Kabbala hat, war ebenso ein Faszinosum für mich. Jahrelang habe ich dadurch Menschen auf ihrem Weg gut helfen können (und auch mir selber) …

T. K.: Seit 1994 sind Sie Channel-Medium. Gab es ein bedeutendes Erlebnis, was dazu führte, dass Sie Ihre Gabe entdeckt haben? Und können Sie unseren Lesern ein bisschen darüber berichten, was ein Channel-Medium macht.

H. Schröer:
Schon 1993 begann die geistige Welt, mich durch wiederkehrende Symbole auf diese Aufgabe vorzubereiten. Bei meiner ersten Englandreise, auf die ich regelrecht geschickt wurde, traf ich meine spirituelle Lehrerin Serahsee, die mich sofort erkannte und in einer speziellen Meditation meinen „Kanal nach oben“ öffnete.  Ab da konnte ich mich dessen gar nicht „erwehren“, obwohl ich das alles zu Beginn sehr merkwürdig fand und mich auch etwas sträubte.
Aber der aufgestiegene Meister St. Germain, der Hüter der violetten Flamme, störte sich nicht daran und begann mit meiner Schulung. Andere Meister kamen hinzu: Kuthumi, Mother Mary, Sananda und einige mehr. Irgendwann begriff ich, daß ich nun für andere Menschen durch diese Verbindung Klarheit in deren Leben bringen sollte. Also stellte ich mich dafür zur Verfügung
Zeitweilig kamen deswegen Menschen quer durch Deutschland zu mir. Seit 1998 sprechen bei diesen Gelegenheiten die persönlichen Schutzengel der Ratsuchenden durch mich, über das Pendel.

T. K.: Im Herbst 1994 kam das große Thema der Erdheilung dazu, zu dem Sie ja auch drei Bücher geschrieben haben (Vgl. Anzeige, S. 45). Was war der Grund, dass Sie sich dieses wichtigen Themas angenommen haben?

H. Schröer:
Das kam wie eine Erleuchtung über mich, bei meiner zweiten Englandreise. Es „überfiel“ mich, ich wußte sofort, daß ich deswegen u.a. auf der Erde bin, ich wußte sofort wie und wo ich es machen sollte. Viele Details meines Lebens paßten plötzlich wunderbar zueinander. Neben all den anderen Themen ist mir die Erdheilung immer noch das Wichtigste, auch wenn wir vergleichsweise nur ein „kleiner Haufen“ sind (ca. 40 Leute) … Aber wir werden immer wieder ermutigt,„das Licht in die Welt zu bringen!“

T. K.: Können Sie unseren Lesern, die vielleicht noch nicht so genau wissen, was bei der Erdheilung gemacht wird, bitte schildern, wie so eine Erdheilung abläuft.

H. Schröer:
 Sehr unterschiedlich – das hängt vom Ort und von der Situation ab. Zum Glück darf ich an vielen uralten Kraft- oder Kultplätzen arbeiten (und nicht auf Bahnhöfen oder Mülldeponien) bzw. wir erschaffen neue Kraftplätze durch das mentale Gestalten von Lichtsäulen, die aus der Tiefe der Erde zum Kosmos geschickt werden.
Manche der Teilnehmer sehen diese Lichterscheinungen im Laufe der Zeit tatsächlich, ebenso wie die anderen, von uns geistig geschaffenen Lichtformationen.
Das können Springbrunngen aus lila Licht, Kugeln aus rosa Licht, wunderschöne ätherische Lotusgebilde sein, die den Plätzen ihre Kraft verleihen.
Wir erleben es immer wieder, daß die so geheilten Stellen sich nicht nur energetisch, sondern auch äußerlich zum Positiven verändern.

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T. K.: Was und wo waren Ihre bisher beeindruckendsten Erlebnisse bei der Erdheilung?

H. Schröer:
Das kann ich so gar nicht sagen, nach 22 Jahren Erfahrung damit. Etliches davon habe ich in meinem Buch „Das Wunder Erdheilung“ geschildert … Wenn sie unsere aktuelle Welt so betrachten, wo wäre für Sie der Platz, an dem Ihnen eine Erdheilung am wichtigsten erscheint? Im Grunde sollte jede/r in seinem eigenen Umfeld damit anfangen – denn bei vielen Menschen stimmt ja die normale Wohnsituation schon nicht, ist nicht harmonisch. Licht kann man ja in alles schicken …

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In Haithabu

T. K.: Nun möchte ich auch gern noch zu Ihrem „Geburtstagskind“ kommen. Wie wurde die Idee für die „Krystall-Pyramide“ geboren und was genau wird dort gemacht?

H. Schröer:
Da ich seit 1986 auf dem Weg des „Positiven Denkens“ und dadurch zur Meditation gekommen bin, wollte ich dies gerne weitervermitteln. So habe ich 1995 begonnen, Medtiationskurse für Frauen anzubieten. Die Gruppen wuchsen und brauchten einen größeren Raum, sodass die Idee des Zentrums in meinem Haus realisiert wurde. Aus einzelnen Gruppen ergaben sich andere, hinzu kamen Frauenpower- und Engel-Seminare, Pendel-, Numerologie-, Tarot- und Klangmassage-Workshops.
Ab 1998 begann ich dann Menschen bei mehrtägigen Erdheilungs-Seminaren an Kraft- und Kultplätze zu führen. Mehrfach bereisten wir die Externsteine, Rügen, Albersdorf, Schleswig mit Haithabu, die Lüneburger Heide, Mecklenburg-Vorpommern und den Harz. 2001 stand dann die erste Erdheilungsreise nach Ägypten an, die zweite 2009. Auf der Insel Malta waren wir 2003.
Im Zentrum fanden weiterhin Kurse und Gruppen statt. Und nach einer längeren Pause jetzt auch neu wieder die beliebten Seminare „Kontakt mit Deinem Engel – Frauenpowertag – Pendeln richtig lernen“.
Die „Krystall-Pyramide“ versteht sich als ein lebendiges Zentrum, in das viel hineingegeben und ausgetauscht, aber auch nach außen getragen wird. So manche (auch überregionale) Freundschaft hat sich dadurch schon ergeben …

T. K.: Ich bedanke mich ganz herzlich, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben und wünsche Ihnen noch viele erfüllende Jahre mit Ihrer „Krystall-Pyramide“ und hoffentlich vielen Erdheilungen.

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Blick auf die Elbe im Elbesandsteingebirge

Fotos: Hadeswintha Schröer

Hadeswintha Schröer
arbeitet seit 1972 spirituell. Seit 1994 Channel für aufgestiegene Meister, Medium für Engel der Ratsuchenden, die im „Engelgespräch“ Antworten auf Lebensfragen erhalten.
1997 Gründung des „Zentrums für neues Bewusst-Sein: Krystall-Pyramide“.
Seit 1995 Erdheilung mit Gruppe, Vorträge.
Ab 1998 Seminare, Bücher, Reisen nach Ägypten u. Malta.
www.erdheilung.eu